Was für eine Leistung!
Großer Auftritt: Osthessische Leichtathletik-Talente glänzen beim Hessenfinale
Fotos: Hessischer Leichtathletik-Verband e.V.
25.08.2026 / MARBURG -
Bronze, Platz vier und Rang sieben: Die Nachwuchsathleten der Startgemeinschaften Hünfeld-Eichenzell-Flieden und Hünfeld-Petersberg-Hilders haben beim Hessenfinale der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft (DJMM) U14 in Marburg einen starken Auftritt hingelegt. Besonders spannend wurde es für die Mädchen der ersten Mannschaft, die erst auf den abschließenden 800 Metern ihre Silberchance verloren.
MARBURG. Im Georg-Gaßmann-Stadion ging es für die besten hessischen Nachwuchsteams um jeden einzelnen Punkt – und die osthessischen Mannschaften mischten ganz vorne mit. Am Ende standen eine Bronzemedaille sowie zwei weitere starke Top-Platzierungen zu Buche.
Entscheidung fällt erst über 800 Meter
Für die erste Mannschaft entwickelte sich der Wettkampf zu einem echten Krimi. Über den gesamten Tag hinweg kämpften die Teams auf den Plätzen zwei und drei um jeden Punkt, die Positionen wechselten immer wieder. Die osthessischen Nachwuchsathletinnen hielten dabei lange den Silberrang.Wie knapp es war, zeigt der Blick auf das Endergebnis: Gerade einmal 25 Punkte fehlten zu Rang zwei, der mit 6.875 Punkten vergeben wurde. Zum erfolgreichen Bronzeteam gehörten Lea Dostal, Frieda Giebel, Emma Hasenauer, Frieda Hasenauer, Aurelia Heerlein, Anastasia Rys, Ida Simon und Clara Weber vom Hünfelder SV, Lena Fröhlich und Luise Hilfenhaus vom TLV Eichenzell sowie Anna Stanzel vom TV Flieden.
Auch zweite Mannschaft überzeugt
Doch auch die zweite Mannschaft der StG Hünfeld-Eichenzell-Flieden hielt im starken Feld der hessischen Konkurrenz gut mit. Mit 6.211 Punkten landete das Team auf einem starken siebten Platz. Auch hier lagen die nächsten Ränge in unmittelbarer Reichweite. Auf Platz fünf fehlten lediglich 42 Punkte. Die Mannschaft zeigte über den gesamten Wettbewerb eine geschlossene Leistung und hielt den Anschluss an die Teams vor ihr.Für die zweite Mannschaft gingen Emma Adamczyk, Mattea Auerbach, Klara Diel, Lena Diel, Jolie Hohmann, Luna Kottke und Greta Köhne-Volland vom Hünfelder SV, Lara Heller vom TLV Eichenzell sowie Annika Kreß, Fiona Kreß und Mayla Reck vom TV Flieden an den Start.
Jungs verpassen Podium nur knapp
Auch bei der männlichen Jugend U14 konnte sich die osthessische Bilanz sehen lassen. Die StG Hünfeld-Petersberg-Hilders erwischte einen starken Wettkampftag und steigerte sich gegenüber dem Vorkampf noch einmal deutlich. Mit einem Plus von 287 Punkten knackte das Team die 6.000-Punkte-Marke und kam am Ende auf 6.106 Zähler. In der hessischen Gesamtabrechnung bedeutete das einen beachtlichen vierten Platz. Zum Team gehörten Mathéo Freier, Max Hasenauer, Lyam Gerhard, Samuel Knieper, Ben Koppenhöhl, Max Kottke, Tim Kottke und Fabian Leibold vom Hünfelder SV sowie Theo Happ, Raphael Henkel, Jonathan Konz und Lando Unterstab vom TV Petersberg. Geschlossene Mannschaftsleistung entscheidet
Ob Sprint, Hürden, Ballwurf, Hoch- oder Weitsprung: Grundlage für die guten Platzierungen war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder einzelne Punkt floss in die Gesamtwertung ein – entsprechend groß war die Bedeutung jeder Disziplin. Den emotionalen Schlusspunkt setzten schließlich die 800-Meter-Läufe. Dort mobilisierten die jungen Athleten noch einmal ihre letzten Kräfte und sorgten für einen spannenden Abschluss eines aus osthessischer Sicht ausgesprochen erfolgreichen Hessenfinales.Entsprechend zufrieden zeigten sich auch die Trainer der beteiligten Vereine. Mit Bronze, Platz vier und Platz sieben bewies der Leichtathletik-Nachwuchs aus der Region, dass er auch auf Landesebene ganz vorne mithalten kann. (pm) +++