Bruchlandung auf dem Acker

Kurioser Anblick im Vogelsberg: Flugzeugwrack liegt seit Wochen am Feldrand

Ungewöhnlicher Anblick im Vogelsberg: Seit der Notlandung Anfang August steht eine stark beschädigte Cirrus SR22 noch immer neben einem Acker bei Freiensteinau.
Fotos: Moritz Bindewald

25.08.2026 / FREIENSTEINAU - Wer bei Freiensteinau derzeit an der richtigen Stelle vorbeikommt, dürfte zweimal hinschauen. Neben einem Acker steht seit Wochen eine demolierte Cirrus SR22. Das Kleinflugzeug musste Anfang August notlanden. Pilot und Passagierin kamen mit dem Schrecken davon.



Passiert ist das Ganze bereits am 2. August. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet und auf dem Weg in Richtung Heidelberg. Im Vogelsberg war dann Schluss. Passanten hatten das Flugzeug auffallend niedrig fliegen sehen.

Kurz darauf setzte die Cirrus auf einem Feld bei Freiensteinau auf - offenbar alles andere als sanft. Trümmerteile verteilten sich über den Acker, die Maschine drehte sich noch etwa eine halbe Umdrehung und blieb schließlich auf einer angrenzenden Wiese stehen.

Pilot und Tochter unverletzt

Nach Angaben der Polizei befanden sich ein 46 Jahre alter Pilot und seine 13-jährige Tochter an Bord. Ursache für die Notlandung soll ein Motorschaden gewesen sein. Beide blieben unverletzt. Am Flugzeug sieht die Sache anders aus. Fahrwerk und Propeller sind beschädigt, auch Teile der Rumpfverkleidung haben einiges abbekommen. Der bei diesem Flugzeugtyp verbaute Rettungsfallschirm wurde nicht ausgelöst.

Billig ist eine Cirrus SR22 übrigens nicht. Je nach Baujahr und Ausstattung werden für solche Maschinen schnell mehrere Hunderttausend Euro fällig.

Abtransport steht noch aus

Und genau deshalb steht das Wrack noch immer dort. Die Bergung und der Abtransport sollen erst in den kommenden Wochen erfolgen. Bis dahin bleibt die beschädigte Maschine am Feldrand stehen - zwischen Wiesen und Äckern im Vogelsberg. Ein Anblick, den man dort eher selten hat. (Constantin von Butler) +++

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