Spätsommerfest im Klostercafé
Wingenfeld ermutigt CDU-Parteifreunde: "Jammern hilft uns nicht weiter"
Fotos: Carina Jirsch
22.08.2026 / FULDA -
Gerade in der aktuell schwierigen Zeit mit all den Herausforderungen und Unsicherheiten ist der gemeinsame Austausch wichtig. Ob global, national oder vor Ort: Die Wirtschaftskrise fordert auch die kommunale Politik. Trotz der vielfältigen Krisen sollen die Zuversicht und Schaffenskraft nicht verloren gehen.
Das machte insbesondere Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld in seiner gut 20-minütigen Rede beim Spätsommerfest seiner Parteifreunde von der Stadt-CDU am Freitagabend deutlich.
Schlechte Nachrichten trüben die Leichtigkeit
"Beim Blick auf das Weltgeschehen und die Bundespolitik kann die Leichtigkeit schon verloren gehen", sagte Wingenfeld. "Jammern hilft uns nicht weiter", rief Wingenfeld den Mitgliedern und Gästen auf der Terrasse des Klostercafés auf dem Frauenberg zu. "Zuversicht gibt uns dieser Ort, die Gemeinschaft", machte der Oberbürgermeister deutlich. Seit der Coronaviruspandemie und dem damaligen Ausfall der Neujahrsempfänge treffen sich die Fuldaer Christdemokraten im Spätsommer auf dem Frauenberg. An dieser "Tradition" hält die CDU auch nach dem Ende der Pandemie fest. An diesem Abend ist trotz der herrlichen italienischen Musik der Band Amici von wohltuender Wärme nicht so viel zu spüren. Es ist vergleichsweise recht kühl, ein wärmendes Jäckchen nicht verkehrt. Arbeitsplätze auf Goodyear-Areal, Wohnungen im Waidesgrund
Zumal mit dem Goodyear-Aus ein zweiter Arbeitgeber viele hundert Menschen vor die Werkstore gesetzt hatte. In diesem Fall steht die Stadt vor einer gewaltigen Aufgabe. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir als Stadt einmal 17,2 Hektar übernehmen", sagte der Oberbürgermeister und macht deutlich, dass dort Arbeitsplätze und kein Wohnraum entstehen sollen. Arbeitsplätze und harte Arbeit seien die Voraussetzungen für Wohlstand, erklärte Wingenfeld. Wohnraum würde an anderen Stellen entstehen. Im Waidesgrund würden rund 500 Wohneinheiten gebaut. Auch das Klinikum investiert in 130 Wohneinheiten für Studenten und Auszubildende. Sie sollen zu erschwinglichen Preisen sich einmieten können.Beim Blick auf den städtischen Haushalt bekannte der Oberbürgermeister, dass man neu lernen müsse, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Er rief dazu auf, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Die Stadt oder der Staat können nicht alles leisten. Unser Land brauche ein gemeinsames Engagement.