Klosterparkfest war gut besucht

Ordensgemeinschaft erhält zwei Schecks von insgesamt 31.000 Euro

Im Rahmen des Klosterparkfestes wurden Schecks von der Drescher-Taubert-Stiftung und der Kolpingsfamilie Hünfeld an die Ordensgemeinschaft überreicht (von links): Dieter Hohmann, Präses Pfr. Reinhold Kircher, Stephan Witzel, Burkhard Melzer, Pater Felix Rehbock, Bruder Karl Thier, Martin Will, Bürgermeister Benjamin Tschesnok.
Fotos: Stadt Hünfeld

22.08.2026 / HÜNFELD - Der Klosterpark platzte am vergangenen Sonntag aus allen Nähten: Wenn die Oblatenmissionare zum Klosterparkfest einladen, kommen jedes Jahr immer wieder zahlreiche Besucher, um bei guter Unterhaltung und leckerem Essen einen schönen Tag zu verbringen. Zudem übergaben die Hünfelder Drescher-Taubert-Stiftung und die Kolpingsfamilie Hünfeld Spendenschecks an die Ordensgemeinschaft.



Zuvor wurde ein Festgottesdienst im Zelt mit Pater Günther Eckelbauer OMI gefeiert, der viele Jahre als Missionar in Pakistan wirkte. Musikalisch gestaltet wurde die Messe vom Klosterchor und der Blaskapelle Dammersbach. Danach hieß es: genießen, plaudern und feiern. Das Team der Klosterküche und viele ehrenamtliche Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um knusprige Reibekuchen, herzhafte Pilzpfanne oder frische Salatteller über die Theken zu reichen. Wer hungrig war, musste sich in Geduld üben, denn die Warteschlangen waren besonders bei der beliebten Klostersuppe und den Reibekuchen sehr lang. Damit auch die ganze Familie den Tag genießen konnte, gab es für die Kinder allerlei lustige Spiele. Die Touristische Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel bot eine virtuelle Entdeckungsreise mit VR-Brillen an. Damit konnten die Besucher die Orte des Hessischen Kegelspiels aus der Vogelperspektive erleben. Für den guten Ton sorgten Blaskapellen aus der Region. Der Erlös des Festes kam in diesem Jahr den Missionaren und Hilfsprojekten in Pakistan zugute.

Zur Unterstützung des Missionsprojektes in Pakistan und der Familienarbeit im Bonifatiuskloster übergab die Drescher-Taubert-Stiftung, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Martin Will, einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro an Bruder Karl Thier OMI und an den Superior des Bonifatiusklosters, Pater Felix Rehbock OMI. Der konnte schließlich sogar noch einen zweiten Scheck entgegennehmen, gespendet von der Kolpingsfamilie Hünfeld.

Burkhard Melzer vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie betonte, dass Familienarbeit sowohl in der Kolpingsfamilie als auch im Bonifatiuskloster eine sehr große Rolle spiele. Familien seien nicht nur Orte, wo Fürsorge lebendig sei, sondern auch Lernorte des Glaubens, der Kultur und des solidarischen Handelns. "Wenn Familien ins Bonifatiuskloster kommen, dann ist das sicher für viele ein Entfliehen aus dem Alltag. Aus unserem Spendentopf unterstützen wir mit 1000 Euro ganz speziell die Familienarbeit des Bonifatiusklosters", sagte Melzer. Pater Felix Rehbock freute sich sehr und bedankte sich herzlich. Er verriet auch gleich, wie das Geld eingesetzt werden soll: "Mit dem Geld wollen wir hilfsbedürftige Familien unterstützen, damit sie unsere Kurse im Bonifatiuskloster besuchen können." (pm/ci)+++

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