Gute Resonanz auf öffentlichen Klimaspazierg
Eine Stunde unterwegs: Wie verändert der Klimawandel die Domstadt?
Fotos: Stadt Fulda
22.08.2026 / FULDA -
Wie verändert der Klimawandel unsere Stadt – und was kann Fulda tun, um sich besser auf Hitze, Starkregen und andere Klimafolgen vorzubereiten? Antworten auf diese Fragen gab es Anfang der Woche beim öffentlichen Klimaspaziergang "Fulda auf dem Klimaradar".
Die Stadt Fulda lud dafür alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Zahl von rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Treffpunkt im Schlossinnenhof zeugte vom Interesse in der Bürgerschaft an dem Thema.
Stadtgrün, Wasser und Bebauung sind wichtig für die Stadt
Der einstündige Spaziergang führte vom Schloss durch die Innenstadt Richtung Fulda-Aue. Dipl.-Ing. Sebastian Kupski vom Büro INKEK (Institut für Klima- und Energiekonzepte) erklärte dabei an verschiedenen Stationen, wie sich steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse auf Fulda auswirken, welche Maßnahmen die gefühlte Hitze abmildern können und warum es sich je nach Aufenthaltsort oder Bodenmaterial mal kühler, mal heißer anfühlt. Dabei wurde auch deutlich, welche wichtige Rolle Stadtgrün, Wasser und Bebauung für eine klimaresiliente Stadt spielen. Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Erfahrungen und Einschätzungen mit einbringen.Dem Klimaspaziergang vorgeschaltet war eine Online-Beteiligung. Auch die Rückmeldungen aus diesem Format fließen in die Gesamtbetrachtung mit ein. Das fertige Klimaanpassungskonzept soll Anfang 2027 vorgestellt werden. (pg/pm) +++