Andreas Hofmann übergibt Bescheid

Regionalbudget 2026: Förderung für fünf Projekte im Main-Kinzig-Kreis

v.l.n.r.: Hagen Hühn, Amt für Umwelt, Naturschutz und Ländlichen Raum, Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann und Marina Ilg, stellvertretende Leiterin des Regionalmanagements von SPESSARTregional e.V., stellen Projekte vor, die mit dem Regionabudget 2026 gefördert werden
Foto: MKK

19.08.2026 / REGION MKK - Fünf Projekte aus dem Main-Kinzig-Kreis werden in diesem Jahr über das Regionalbudget gefördert. Dafür stehen rund 36.000 Euro zur Verfügung. Der erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann übergab den Förderbescheid für das Regionalbudget 2026 kürzlich an Marina Ilg, stellvertretende Leiterin des Regionalmanagements von SPESSARTregional.



"Die Projekte entstehen aus konkreten Ideen vor Ort und werden von Menschen getragen, die sich für ihre Vereine und ihre Heimat engagieren", sagte Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann bei der Bescheidübergabe. "Das Regionalbudget gibt ihnen die Möglichkeit, daraus etwas Greifbares zu machen. Genau dafür ist diese Förderung gedacht."

Budget ist vielseitig einsetzbar

SPESSARTregional koordiniert das Regionalbudget. Die Förderung ermöglicht Projekte, deren Nutzen unmittelbar in den jeweiligen Orten und bei den Menschen ankommt. "Die Antragsteller wissen sehr genau, was sie mit ihren Projekten erreichen wollen und was sie dafür benötigen", sagte Marina Ilg. "Wir können sie mit dem Regionalbudget dabei unterstützen, ihre Vorhaben umzusetzen. Dass in diesem Jahr fünf ganz unterschiedliche Ideen zum Zug kommen, zeigt auch, wie vielfältig das Engagement in unserer Region ist."

Die Vorhaben reichen vom Naturerlebnis bis zur Vermittlung von Ortsgeschichte. In Ronneburg entwickelt der Obst- und Gartenbauverein seinen Projekt- und Schulungsgarten weiter. Mit der Förderung von rund 8.800 Euro soll die Infrastruktur so ausgebaut werden, dass der Garten künftig besser für Schulungen und Bildungsangebote genutzt werden kann. Im Fokus stehen dabei vor allem Umweltbildung, nachhaltiger Gartenbau und gemeinschaftliches Lernen.

Zwei Geschichtsvereine setzen digitale Technik ein, um Vergangenheit zeitgemäß zugänglich zu machen. Der Heimat- und Geschichtsverein Bad Soden-Salmünster erhält rund 2.900 Euro für fünf digitale Vermittlungsstationen im Heimatmuseum. Der Geschichtsverein Biebergemünd kann mit rund 10.700 Euro das Projekt "Wirtheim digital erleben" umsetzen. Geplant sind digitale Rekonstruktionen und ein virtueller Rundgang durch den Ort.

Gleich zwei Förderungen gehen an den Naturpark Hessischer Spessart. Mit 2.340 Euro soll ermittelt werden, welche Wanderwege sich für eine barrierearme Nutzung eignen und wie diese entsprechend entwickelt werden können. Weitere 11.500 Euro fließen in einen mobilen Übungsparcours für den Bikesport. Er kann an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden und soll einen sicheren Einstieg in diesen Sport ermöglichen. (pg/pm) +++

X