Beispiel für gute Infrastruktur
Sommertour der SPD-Kreistagsfraktion endet mit Besuch des DB-Werks
Fotos: SPD-Kreistagsfraktion Fulda
19.08.2026 / FULDA -
Mit einem Besuch im DB-Werk Fulda hat die SPD-Kreistagsfraktion ihre diesjährige Sommertour abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand der in Fulda stationierte Rettungszug der Deutschen Bahn, der für Notfälle in den Tunneln der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg rund um die Uhr einsatzbereit ist.
Bundesweit gibt es lediglich sechs Standorte mit solchen Rettungszügen sowie einen Ersatzzug. Fulda nimmt dabei aufgrund seiner Lage an der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg mit ihren zahlreichen Tunnelbauwerken eine besondere Rolle ein. Die Rettungszüge sind speziell für Einsätze in Tunneln vorgesehen. Bei Unglücken außerhalb von Tunnelanlagen erfolgt die Hilfe über andere Einsatzkonzepte.
Spannende Eindrücke
Während des Besuchs erhielten die Mitglieder der Kreistagsfraktion einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und die technische Ausstattung des Rettungszuges. Er ist dafür ausgelegt, Einsatzkräfte schnell an schwer zugängliche Unfallorte in Tunneln zu bringen, Menschen zu retten, Verletzte medizinisch zu versorgen sowie Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung zu ermöglichen.Im Einsatzfall wird der Zug durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Bereitschaftsdienst sowie durch Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Fulda, einen Notarzt und Rettungssanitäter besetzt. Damit im Ernstfall alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiten, finden regelmäßig gemeinsame Übungen statt.
Kinder- und Jugendhilfe, Nahversorgung, Infrastruktur
Mit dem Besuch im DB-Werk endete die Sommertour 2026 der SPD-Kreistagsfraktion. Zuvor hatte die Fraktion den Verbund Region Fulda sowie den Tante-Enso-Markt in Hohenroda-Mansbach besucht. Damit standen bei den drei Stationen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt, die für den Landkreis und die Region von Bedeutung sind: Kinder- und Jugendhilfe, neue Konzepte für die Nahversorgung sowie leistungsfähige und sichere Infrastruktur.Zum Abschluss zog Busold ein positives Fazit: "Die Sommertour ist für unsere Fraktion weit mehr als ein fester Termin im Jahreskalender. Sie gibt uns die Möglichkeit, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und uns vor Ort ein eigenes Bild von Herausforderungen und Chancen in unserer Region zu machen. Diese persönlichen Begegnungen sind durch nichts zu ersetzen und liefern wertvolle Impulse für unsere politische Arbeit."
"Ob Kinder- und Jugendhilfe, innovative Konzepte für die Nahversorgung oder die Sicherheit unserer Schieneninfrastruktur – alle drei Stationen haben gezeigt, wie viel Engagement, Fachkompetenz und Innovationskraft in unserer Region vorhanden sind. Als SPD-Kreistagsfraktion nehmen wir die Anregungen aus diesen Gesprächen mit und werden sie in unsere politische Arbeit einfließen lassen", so der Fraktionsvorsitzende abschließend. (pg/pm) +++