Gratulation vom Bürgermeister
Neue Stadtjugendfeuerwehrwarte: Heiko Kirchner und Jan Jost eingeführt
Foto: Ulrich Schwind
17.08.2026 / SCHLÜCHTERN -
Die Nachwuchsarbeit ist in Vereinen von großer Bedeutung. Das gilt auch für die Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Damit diese reibungslos funktioniert ist eine gute Führung notwendig. Und die wurde in Schlüchtern jetzt für die nächsten fünf Jahre in gute Hände gelegt. Heiko Kirchner wurde von Bürgermeister Matthias Möller erneut nach seiner erfolgreichen Wahl im Rahmen einer Sitzung des Schlüchterner Magistrats offiziell zum Stadtjugendfeuerwehrwart ernannt. Sein Stellvertreter ist künftig Jan Jost. Er ist neu in dem Amt und folgt Julian Friedrichs, der nicht mehr kandidierte.
Heiko Kirchner ist mit dem Amt schon bestens vertraut. Bereits seit 2006 füllte er dieses aus. Es soll nunmehr nach seinen eigenen Worten die letzte Amtszeit sein. Wenn er die fünf Jahre absolviert, hat er die Funktion 25 Jahre ausgefüllt. Der 50-Jährige ist gelernter Bankkaufmann. Der Hohenzeller trat 1988 in die dortige Jugendfeuerwehr ein und hat dort seitdem schon zahlreiche Funktionen im Bereich der Jugendfeuerwehr bekleidet.
Jan Jost ist 35 Jahre jung und gelernter Kälteanlagenbauermeister. Mittlerweile ist er beruflich im vorbeugenden Brandschutz tätig. Seit dem Jahr 2019 unterstützt er aktiv die Einsatzabteilung der Innenstadt-Wehr, wo er als Gruppenführer eingesetzt wird. Jost ist zudem Kreisausbilder im Bereich technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen sowie stellvertretender Jugendwart auf Unterverbandsebene.
"Säulen für Zukunftsfähigkeit"
Heiko Kirchner betonte die große Bedeutung der Brandschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen: "Die Jugendabteilungen und unsere Bambini-Gruppen sind die tragenden Säulen für die Zukunftsfähigkeit unserer Wehren." Ihnen komme deshalb eine ganz besondere Bedeutung zu. Kirchner blickte optimistisch voraus: Bei den Bambini seien derzeit rund 60 Kinder aktiv, in den Jugendabteilungen sogar über 110 Jungen und Mädchen.Matthias Möller gratulierte den neuen Amtsinhabern und überreichte die Ernennungsurkunden. Er sei froh, dass sich so qualifizierte Wehrleute für die führenden Funktionen in die Pflicht nehmen lassen. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sei sehr verantwortungsvoll. Ziel müsse es sein, die jungen Menschen derart zu motivieren, dass sie später mit Freude in die Einsatzabteilung wechselten. (lu/pm) +++