Tragischer Vorfall im Wirgarten
Pfau Anjoulie ist tot! Stadt erklärt: "Unsachgemäße Behandlung durch Kinder"
Archivfotos: O|N/Nikolas Krudewig
14.08.2026 / FULDA -
Schock im Fuldaer Mensch-Tier-Begegnungsort Wirgarten! Schon vor den Sommerferien ist ein Pfauenweibchen durch Fremdeinwirkung gestorben. Wie die Stadt Fulda mitteilt, soll sich der Vorfall während des Besuchs mehrerer Schulklassen aus Fulda ereignet haben.
"Wir sind sehr betroffen über diesen tragischen Fall, denn die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere hat für uns oberste Priorität", sagt Marion Gottschalk, Geschäftsleiterin des Wirgartens in Fulda, zu dem tragischen Vorfall und betont: "Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass insbesondere Kinder unter sachgemäßer Anleitung und Aufsicht den richtigen Umgang mit Tieren erlernen."
Intensive Aufarbeitung des Falles in betroffener Schule
Wie die Stadt Fulda auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS mitteilt, soll das Tier durch "unsachgemäße Behandlung eines oder mehrerer Kinder" gestorben sein. Das sei durch eine tierärztliche Untersuchung bestätigt worden. Bei dem Pfau handelte es sich um die zweijährige weiße Pfauendame Anjoulie. Ort der Begegnung zwischen Mensch und Tier
Der Wirgarten ist als Institution aus Fulda nicht mehr wegzudenken. In dem Tier- und Begegnungspark sollen Menschen den respektvollen Umgang mit diversen Tieren auf möglichst natürliche Weise erleben können. Im Mittelpunkt stehen vor allem Haus- und Nutztiere, die Besucherinnen und Besucher beobachten und teilweise auch direkt kennenlernen können. Ein zentraler Arbeitsaspekt des Begegnungsparks sind auch die pädagogischen Programme und tiergestützten Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Menschen mit Beeinträchtigungen.