Erfolgreiche Rezertifizierung
Traumazentrum Lauterbach bestätigt hohe Qualität in der Notfallversorgung
Foto: Eichhof-Stiftung Lauterbach
14.08.2026 / LAUTERBACH -
Die Notaufnahme des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach (Vogelsbergkreis) bleibt eine verlässliche Anlaufstelle für die Versorgung Schwerverletzter in der Region. Nach einer umfangreichen Prüfung wurde das Krankenhaus erneut als lokales Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) rezertifiziert. Damit erfüllt das Haus weiterhin die anspruchsvollen Qualitätsanforderungen des Weißbuches der DGU und des TraumaNetzwerkes DGU.
"Die Rezertifizierung bestätigt die hochwertige Qualität unserer Notfallversorgung und ist vor allem eine Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen", betont der Leiter des lokalen Traumazentrums Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie Achim Ralf Müller. Dieser Aussage pflichtet der Leitende Oberarzt der Notaufnahme Alexander Heuser bei: "Schwerverletzte Patienten benötigen innerhalb kürzester Zeit die richtige Diagnostik und Behandlung. Genau dafür sind unsere Abläufe und unser Team ausgelegt."
Wichtiges Netzwerk
Fachübergreifende Zusammenarbeit
Während der Rezertifizierung nahmen die Gutachter nicht nur die räumlichen und technischen Voraussetzungen unter die Lupe, sondern überprüften auch die Organisation der Versorgung anhand konkreter Behandlungsfälle. Im Mittelpunkt standen die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Einhaltung der definierten Qualitätsstandards. Positiv bewertete die Zertifizierungskommission auch die Infrastruktur der Notaufnahme. Die kurzen Wege von der Krankenwagenzufahrt über das Röntgen und den Computertomografen bis hin zum Operationssaal ermöglichten eine besonders schnelle Diagnostik und Behandlung."Rezertifizierung bestätigt nicht nur die hohe medizinische Qualität"
Von den optimierten Strukturen profitieren jedoch nicht nur Unfallverletzte. Die eingespielten Schockraumprozesse kommen ebenso Menschen mit akuten lebensbedrohlichen internistischen Erkrankungen zugute. Schnelle Diagnostik, klar definierte Abläufe und die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen verbessern die Versorgung aller Notfallpatienten. "Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt damit nicht nur die hohe medizinische Qualität in unserem Haus, sondern auch seine wichtige Rolle in der Notfallversorgung der gesamten Region", sagt die Qualitätsmanagementbeauftragte Maike Rothmann, die die Rezertifizierung durch die DGU vorbereitet und begleitet hat. Für die Bevölkerung bedeute dies die Sicherheit, dass im Ernstfall jederzeit eine Versorgung nach den höchsten bundesweiten Qualitätsstandards gewährleistet sei.Das Traumanetzwerk Osthessen wurde 2010 gegründet und von der DGU zertifiziert. Ihm gehören das überregionale Traumazentrum Klinikum Fulda, das regionale Traumazentrum Bad Hersfeld sowie die lokalen Traumazentren des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach, das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda und die Krankenhäuser in Gelnhausen, Schlüchtern, Hünfeld und Rotenburg/Fulda an. (mkr/pm) +++
Foto: Eichhof-Stiftung
Symbolbild: O|N/Hendrik Urbin