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Und wohl nicht das letzte

Premiere geglückt: Erstes Working-Equitation-Turnier in der Marktgemeinde

Am Samstag hat der Ländliche Reit- und Fahrverein Eiterfeld zum ersten Mal ein Working-Equitation-Turnier ausgerichtet. Es bestand aus vier Prüfungen dieser jungen, aus der iberischen Arbeitsreitweise stammenden Disziplin und zwei klassischen WBO-Wettbewerben.
Fotos: Bernd Vogt

10.08.2026 / EITERFELD - Am Samstag hat der Ländliche Reit- und Fahrverein Eiterfeld zum ersten Mal ein Working-Equitation-Turnier ausgerichtet. Es bestand aus vier Prüfungen dieser jungen, aus der iberischen Arbeitsreitweise stammenden Disziplin und zwei klassischen WBO-Wettbewerben. Von halb neun morgens bis in den späten Nachmittag war der Platz durchgehend belegt.



Working Equitation verbindet eine Dressuraufgabe mit einem Trail-Parcours: Tor, Slalom, Brücke, Glockentor oder Garrocha verlangen Präzision, Gelassenheit und echtes Vertrauen zwischen Mensch und Pferd.

Das sportliche Ausrufezeichen setzte die Klasse WA mit 13 Startern. Hier siegte Mitja Hinzpeter (RFV Neu-Anspach) mit Roneo, ehemaliger Weltmeister und mehrfacher Deutscher Meister, vor Angela Fröhlich (RC Fulda) und Vera Staber (LRFV Alsfeld). Die Einsteigerprüfung WE gewann Lisa Fleder (Vereinte Pferdefreunde Kerzell) mit Speedy, den Reiterwettbewerb WR 2 Juana Eigenbrod vom selben Verein. Viel Applaus bekamen die acht Nachwuchsreiterinnen im Führzügelwettbewerb mit Geschicklichkeitsaufgaben. Gerichtet wurde von Axel Kühn und Katja Rhein.

Genannt wurde weit über Osthessen hinaus: Die weiteste Anreise hatte Charlotte Krebs vom RFV Gerolzhofen u.U. mit rund 130 Kilometern aus Unterfranken – sie ging gleich in drei Prüfungen an den Start. Auch aus dem Taunus, aus Waldeck-Edersee und Großalmerode kamen Teilnehmerinnen.

Ehrlich muss man sagen: Es war ein sehr, sehr langer Tag mit vielen Zeitverzögerungen. Dass alle Prüfungen ordentlich zu Ende geritten wurden, ist allein das Verdienst der Helferinnen und Helfer, die morgens aufgebaut, abends abgebaut, Zeiten gestoppt, Ergebnisse eingegeben, Kuchen gebacken und gute Laune behalten haben, als der Zeitplan längst nur noch eine Empfehlung war. Ihnen, dem Richterteam, den Sponsoren und allen Startern gilt ein herzliches Dankeschön.

Der Verein blickt sehr positiv zurück und ist sicher: Das war nicht das letzte Mal Working Equitation in Eiterfeld. (pm/mmb) +++

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