Markt für echte Dinge mit 110 Ausstellern

Handwerkskunst trifft auf kreative Ideen: "Jedes Produkt hat eine Geschichte"

Die Vorbereitungen zum Markt für echte Dinge auf Schloss Fasaniere befinden sich in den letzten Zügen. Mit dabei (v.l.): Svenja Krah (Marketingmanagerin fürstliches Gartenfest) und Tina Groth-Müller (Verantwortliche für die fürstlichen Gartenfeste).
Fotos: Maurice Schumacher

14.08.2026 / FULDA - Entdecken, ausprobieren und genießen: Der Markt für echte Dinge steht wieder in den Startlöchern. Vom 21. bis 23. August bietet das Areal rund um Schloss Fasanerie bei Eichenzell (Kreis Fulda) die perfekte Kulisse für das beliebte Format. Tina Groth-Müller, Leiterin der Fürstlichen Gartenfeste, stellt im OSTHESSEN|NEWS-Gespräch heraus: "Wir haben im Jahr 2017 angefangen - und es hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Es ist ein Erlebnis für Besucher und Aussteller gleichermaßen."



Gemeinsam mit Marketingmanagerin Svenja Krah gibt es vorab Einblicke in die inzwischen neunte Auflage. Hochwertige Manufakturen und Designprodukte stehen dabei im Mittelpunkt. 110 Aussteller präsentieren ihre Arbeit. Darunter regionale Vertreter, wie das Modeatelier Franc, die Tischlerei Thomas Maul sowie "Fehrmanns Gewürz Kontor". Ebenso bringt sich die Initiative "wertfoll" mit ein. Der Markt für echte Dinge zieht aber nicht nur deutsche Teilnehmer an, sondern auch internationale Unternehmen aus der Schweiz, den Niederlanden und Österreich.

Breite Palette an außergewöhnlichen Produkten

Ganz egal, ob Mode, Schmuck oder Wohnaccessoires: Die Besucher können vor Ort viele besondere Einzelstücke kennenlernen. "Wir haben ein vielfältiges Angebot an unterschiedlichen Produkten. Handgefertigte Stücke, die es sonst nicht in Läden zu finden gibt. Es sind eben echte Unikate", bringt es Groth-Müller auf den Punkt. So verwandelt der Hamburger Bonke Sönnichsen mit viel Herzblut einzigartige Miniaturen aus Treibholz.

Kreative Workshops geben Einblicke ins Handwerk

Doch der Markt für echte Dinge zeichnet sich durch weit mehr aus. "Das Schöne ist, dass es neben den Ausstellern wieder zahlreiche Workshops gibt", verrät die Veranstaltungsleiterin. Zigarren selbst drehen, eine Grußkarte mit Blumen gestalten, Silberringe schmieden - die kreativen Workshops laden zum Austausch ein und sind anmeldepflichtig. "Besucher erhalten damit einen Einblick in die jeweiligen Entstehungsprozesse. Tradition und Moderne treffen aufeinander. Es zeigt, wie viel Arbeit und Leidenschaft dahinterstecken. Dadurch erhält das Schmuckstück, das man mit nach Hause nimmt, einen ganz anderen Erinnerungswert", ergänzt Krah.

Geschichte hinter den Produkten erfahren

Zwischen historischen Küchenruinen, Möbelwerkstatt, alten Stallungen und hohen Hofscheunen entfaltet der Markt dabei seinen persönlichen Charme. "Man kann problemlos einen ganzen Tag hier verbringen", betonen beide. Ein Alleinstellungsmerkmal der Veranstaltung sei, dass auch Flächen genutzt werden, die auf Schloss Fasanerie normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgen verschiedene Acts auf zwei Live-Bühnen im Wirtschaftshof und im Obstgarten. Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und zahlreiche kulinarische Angebote runden das Angebot für die ganze Familie ab.

"Alles andere als eintönig"

Am Ende soll die Veranstaltung aber vor allem eins sein: eine kleine Auszeit vom Alltag. "Schöne Musik, einzigartige Produkte, gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre. Neben dem Stöbern bieten wir Besuchern die Möglichkeit, einfach mal zu entschleunigen", sagt Krah. Die Kombination aus all diesen Eindrücken macht die Veranstaltung alles andere als eintönig. Oder wie Groth-Müller es zusammenfasst: "Es ist ein Tag, der sich ein bisschen wie Urlaub anfühlt." (Maria Franco) +++

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