Leider kein Titel in diesem Jahr
Vor traumhafter Alpen-Kulisse: Feuerwehr-Oldtimergruppe nimmt an WM teil
Fotos: Philipp Apel
02.08.2026 / BEBRA/BRUCK -
Nach den Erfolgen vor zwei und vier Jahren mit dem WM-Titel, ist die Feuerwehr-Oldtimergruppe aus Bebra 2026 wieder bei der Weltmeisterschaft dabei gewesen. Vor zwei Jahren konnten Matthias Kaiser mit seinem historischen Magirus-Deutz F150 D 10 A aus dem Jahr 1966 und Burkhard Wills als Beifahrer die Feuerwehr-Oldtimer-Weltmeisterschaft 2024 für sich gewinnen.
Die Veranstaltung im 600 Kilometer entfernten österreichischen Bruck an der Großglocknerstraße, zog zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer an. Die Feuerwehr Bebra beteiligte sich bereits zum fünften Mal an dem Wettkampf im Salzburger Land. In diesem Jahr mit insgesamt fünf Fahrzeugen. Mit dabei ein Magirus Deutz F150 1966, ein Steyr Tanklöschfahrzeug 6000 aus dem Jahr 1994, ein Mercedes-Benz-Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1990, ein VW Golf 3 aus dem Jahr 1995 und ein Iveco Magirus. Neben einigen Highlights wie dem traditionellen Kuppelcup gab es mit einem Festzug auch einen Blick auf die Feuerwehrarbeit von vor 100 Jahren.
Beeindruckende Leistungen in zwei Disziplinen
Die Weltmeisterschaft forderte die Teilnehmer mit zwei Disziplinen heraus, die sowohl fahrerisches Können als auch präzises Zeitmanagement erforderten. Am Freitag startete der Wettbewerb mit einem Gleichmäßigkeitsfahren, bei dem die Fahrer eine vorgegebene Geschwindigkeit auf unterschiedlicher Entfernung halten mussten. Am darauffolgenden Samstag stand die zweite Wertungsfahrt an. Diese Disziplin war 2026 eine ganz andere. Hier wurden von dem schnellsten und dem langsamsten historischen Feuerwehrfahrzeug die Zeit gestoppt und ein Mittelwert aus allen Fahrzeugen, die an der Wertungsfahrt teilgenommen haben, ausgewertet. Wer an dieser Zeit am nächsten dran war, wurde der diesjährige Weltmeister. Mit dem richtigen Gefühl an den Steigungen von bis zu 12 Prozent und mehreren Kehren, die bewältigt werden mussten, gar keine leichte Aufgabe für die alten Feuerwehrfahrzeuge aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Tschechien.
Die Feuerwehr Bebra bedankt sich aus diesem Grund bei den Organisatoren der Veranstaltung, den freiwilligen Helfern und den begeisterten Zuschauern, die die Feuerwehr-Oldtimer-Weltmeisterschaft wieder zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben. (Philipp Apel) +++