Bewegungen auch für Einsteiger
Fitter im Alltag: Wie die Huber-Bike-Challenge bewegt - Corratec Live im Test
Fotos: André Söllner
05.08.2026 / REGION -
Das leckere Essen ist verlockend, die nächste Grillparty steht an und Zeit zum Sport? Leider nicht. Die Konsequenz: In Deutschland sind laut dem Statistischen Bundesamt 53,4 Prozent der Erwachsenen übergewichtig, darunter 62,6 Prozent der Männer und 43,8 Prozent der Frauen.
Dass Übergewicht, im extremen Fall sogar Adipositas, nichts Gutes für die eigene Gesundheit ist, wissen viele Menschen. Doch der Prozess ist oftmals schleichend, bis irgendwann der Kragen buchstäblich platzt.
Ein vielfacher Hemmschuh ist der Mut, die Gewohnheiten zu hinterfragen und bestensfalls zu ändern. Dabei kann der Einstieg zum Umstieg ganz einfach gelingen. Und zwar langsam, aber beständig, ohne alles aufzugeben, was bislang Freude bereitet hat. Wenn die Gewichte purzeln, dann ist das ein lohnendes Gefühl.
"Das Life E-Bike überzeugt mit seinem Komfort"
"Dieses Bike bietet den perfekten Einstieg und unterstützt den Fahrer mit seinem genau abgestimmten System. Die Bedienung der Gangschaltung und des Displays sind spielend einfach. Das Corratec Live-Bike hatten wir beispielsweise beim Hessentag in Fulda im Einsatz und es hat uns wertvolle Dienste geleistet. Aber auch auf Wald- und Feldwegen lässt sich bequem eine schöne Tour unternehmen. Das Life E-Bike überzeugt mit seinem Komfort", sagt OSTHESSEN|NEWS-Chefreporter Hans-Hubertus Braune und ergänzt: "Lange Zeit war ich viel zu bequem und habe selbst viel zu wenig auf meine Gesundheit geachtet."Bewegung, Spaß und eine gute Infrastruktur
Der sanfte Einstieg ist auch die Grundidee der Bike-Challenge "Schlag den Huber". Die Aktion erfreut sich großer Beliebtheit und wurde vor einem Jahr von Namensgeber Eugen Huber von der Huber-Group aus Bad Hersfeld, Regionalgeschäftsführer Ingo Bonnard von der Barmer Ersatzkasse, ins Leben gerufen. Fahrrad Riebold unterstützt die Challenge, OSTHESSEN|NEWS ist als Medienpartner an Bord. Für die zweite Auflage in diesem Jahr haben sich die Organisatoren extra hohe Ziele gesetzt. "Wir sind zwar von der Marke von einer Million Kilometern ein ganzes Stück entfernt, aber das war uns bewusst", sagt Bonnard bei einem Dreiergespräch mit Eugen Huber und Hans-Hubertus Braune im neuen Sportpark in Niederaula.Über 520 Teilnehmer fahren über 300.000 Kilometer
Bei der Challenge, die bis zum 15. August diesen Jahres läuft und vielleicht mit einer zusätzlichen Auflage erweitert wird, gilt es, Eugen Huber in der Anzahl der Kilometer zu bezwingen. Über 300.000 Kilometer sind bereits von den gut 520 Teilnehmern aus 29 Betrieben zusammengekommen. Dafür musste Huber bereits in die Eistonne. Zudem fährt er zu seinen Kundenterminen mit dem Bike. "Ich bin absolut zufrieden. Es sind vor allem die Geschichten dahinter. Es ist schön zu sehen, wenn wir Menschen begeistern und motivieren können, wieder auf das Fahrrad zu steigen", sagt Eugen Huber.Etwa der Geschäftsführer eines großen Entsorgungsunternehmens, der nun sein Bike auf Geschäftsreisen mitnimmt und so oft wie möglich mit seinem Bike zu Terminen radelt: "Ich denke jetzt anders", hat er Huber über die eigenen, persönlichen positiven Entwicklungen erzählt.
Hintergrund:
Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, entlastet den Rücken, sorgt für frische Gedanken – und bringt Menschen zusammen. Studien zeigen: Wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich fitter, ist seltener krank und startet konzentrierter in den Tag. Die Challenge macht daraus mehr als nur einen guten Vorsatz. Sie macht Bewegung sichtbar, messbar und gemeinsam erlebbar.
Das sagt die Barmer: "Wir stellen uns täglich die Frage: Wie können wir Menschen dabei unterstützen, gesund zu bleiben – oder wieder gesund zu werden?"
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
· Rund 1,95 Millionen Kinder in Deutschland sind übergewichtig. Die an Typ-2-Diabetes Erkrankten hat sich verfünffacht.
· Über 90 Prozent der jungen Menschen leiden unter Rückenproblemen.
· Und auch im Erwachsenenalter bleibt das ein großes Thema.
· Jeder Zweite ist dauerhaft in Behandlung.
"Unser Ziel ist es, Menschen für ihr gesundheitsbewusstes Verhalten zu belohnen", sagt Bonnard.
Warum Fahrradfahren?
Radfahren ist ein echtes Multitalent:
- Ganzheitliches Training für Herz, Kreislauf und Muskulatur (Ergonomie vom Mensch zum Sportgerät bedeutend)
- "Regelmäßige Frischluftkur" vor der Arbeit steigert die Produktivität von 79 Prozent der Mitarbeitenden.
- Radfahrende melden sich im Schnitt 15 Prozent weniger krank.
- Stunde am Tag Rad fahren kann das Herzinfarktrisiko um 45 Prozent senken.
- Reduzierung der Sterblichkeitsrate von Demenzerkrankungen bis zu 19 Prozent möglich.
- Es bringt uns täglich in Bewegung und spart gleichzeitig Zeit.
"Kurz gesagt: Es ist einfach, effektiv – und für jeden machbar. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Menschen bewegen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir zeigen auf, dass Gesundheit Spaß machen kann, Wettbewerb motiviert und dass wir gemeinsam mehr erreichen können als allein", fasst Ingo Bonnard zusammen.
Am 23. August diesen Jahres steigt um 18 Uhr vor der Stiftsruine in Bad Hersfeld der Abschluss der diesjährigen Challenge. Längst ist die Fortsetzung in Planung – vielleicht sogar schon in diesem Jahr. Und Radfahren bleibt ein wichtiger Faktor zur eigenen Gesundheitsprävention.
Es sind ein paar Stellschrauben, um der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Dazu braucht es keine Pillen oder Spritzen, keine Diäten, die im Jojo-Effekt enden. Das Fahrrad ist ein traditionelles Fortbewegungsmittel, ob mit oder ohne Motor. Die Hersteller wie Corratec haben viel Zeit und Energie in die Entwicklung neuer Bikes gesteckt. Das E-Bike Live ist ein lohnendes Beispiel, wie der Einstieg auch mit ein paar mehr Pfunden gelingen kann. Dann spricht auch gar nichts gegen die nächste Grillparty. (Hans-Hubertus Braune) +++