Dreijähriger auf der Rückbank

85-Jährige tot, Fahrerin schwer verletzt: Dacia kracht in Mähdrescher

Eine 85 Jahre alte Frau kam bei dem schweren Unfall auf der B400 ums Leben.
Fotos: Philipp Apel

27.07.2026 / SONTRA - Ein zerstörter Dacia, eine schwer verletzte Autofahrerin und für eine 85-Jährige kommt jede Hilfe zu spät: Auf der B400 bei Sontra-Ulfen (Werra-Meißner-Kreis) ist es am späten Samstagabend zu einem verheerenden Zusammenstoß zwischen einem Mähdrescher und einem entgegenkommenden Auto gekommen. Auch ein dreijähriger Junge saß in dem Wagen.



Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag (25.07.) gegen 22:25 Uhr. Zahlreiche Rettungskräfte aus den Landkreisen Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg rückten daraufhin zur Bundesstraße aus. Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt waren die Feuerwehr, die Polizei, ein Gutachter und die Straßenmeisterei im Einsatz. Die B400 musste im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Dacia-Fahrerin schwer verletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei habe eine 26 Jahre alte Frau aus Wildeck mit einem Mähdrescher die B400 in Richtung Breitau befahren. In Höhe von Ulfen sei das landwirtschaftliche Fahrzeug aus bislang unbekannten Gründen mit einem entgegenkommenden Dacia zusammengestoßen.

Am Steuer des Autos saß eine 66-jährige Frau aus Heringen. Sie wurde bei der heftigen Kollision schwer verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Für ihre 85 Jahre alte Beifahrerin, die ebenfalls aus Heringen stammte, kam dagegen jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Dreijähriger Junge kommt ins Krankenhaus

Auf der Rückbank des Dacia befand sich zudem ein dreijähriger Junge. Das Kind saß nach Angaben der Polizei ordnungsgemäß im Fahrzeug und wurde vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Die 26-jährige Fahrerin des Mähdreschers blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Gutachter soll Unfallhergang rekonstruieren

Warum die beiden Fahrzeuge zusammenstießen, ist bislang unklar. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter. Die B400 blieb während der umfangreichen Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten voll gesperrt. Erst gegen 2:40 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. (Constantin von Butler) +++

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