Cuno-Raabe-Schule, Stadtteilzentrum und Co.
CDU-Sommerbegehung: So entwickelt sich der Bildungscampus im Gallasiniring
Fotos: Hannes Mayer
24.07.2026 / FULDA -
Die Domstadt entwickelt sich stetig weiter, das wird an vielen verschiedenen Orten immer deutlicher und wo neue Möglichkeiten zum Lernen und Zusammenleben entstehen, da entsteht Gemeinschaft. Ein ganz besonderes Beispiel hierfür ist das Fuldaer Ostend und genauer gesagt der Gallasiniring. Bei der alljährlichen CDU-Sommerbegehung schauten sich die Fraktionsvertreter an, wie die baulichen Maßnahmen der Cuno-Raabe-Schule vorangehen, was bereits schon entstanden ist und was in Zukunft noch folgen soll.
Die Hausarztpraxis in der ehemaligen "Mütze"
Die Begehung startete mit einem Besuch in der "Hausarztpraxis Fulda", welche mit sechs Ärzten und einem guten Team nun da die Menschen versorgt, wo früher einmal das Mütterzentrum "Mütze" war - nämlich im Gallasiniring 8. Die Praxis ist dabei nicht nur für Patienten wichtig, sondern dient gleichzeitig auch als akademische Lehrpraxis, die von der Universität Marburg mitgenutzt wird. "Es ist wunderschön, modern und freundlich - wir freuen uns, dass Sie den Schritt hier gewagt haben", lobte Fehrmann die Ärzte der Praxis und in besonderer Weise die anwesenden Dr. med. Tabea Röder und Dr. med. Thomas Vietor. Bürgermeister Dag Wehner gab aber zu verstehen, dass das Gebäude viel mehr ist als nur eine Arztpraxis - mit 21 Wohnungen, von denen 18 bereits bezogen sind bietet die Gallasiniring 8 außerdem noch Wohnraum, der gut angenommen wird. Aber auch der VdK nutzt die Räumlichkeiten. Drei Wohnungen, die speziell barrierefrei konstruiert wurden sind derzeit noch frei und sollen denjenigen zur Verfügung gestellt werden, die sie benötigen.
Das Stadtteilzentrum und "Das Haus der Familie"
Dann ging es weiter in zwei Orte, die im Fuldaer Ostend dafür sorgen, dass Gemeinschaft entsteht und gelebt wird. Im ehemaligen "Georg-Stieler-Haus" im Gallasiniring 1 befindet sich nun ein Stadtteilzentrum, inklusive Jugendclub, Küche, Seminarräumen, aber auch Räumlichkeiten für Behörden, die aber allesamt einen Familienbezug haben. Quartiersmanager Christian Völkel zeigte sich besonders stolz auf den Werkraum und auf die Küche - für beide Räume gilt: "Hier kann richtig was gezaubert werden", wie es Völkel beschreibt. Dag Wehner hob zudem hervor, wie wichtig vor allem so ein Werkraum ist. "So ein Raum ist Gold wert, hier kann gebastelt werden und hier kann man auch mal Krach machen", so der Bürgermeister. Neubau der Cuno-Raabe-Schule soll 2027 fertig werden
Das Highlight der Begehung und wahrscheinlich eines der spannendsten Bauprojekte derzeit in Fulda ist die neue Cuno-Raabe-Schule, welche auf dem Gebiet nahe der ehemaligen St. Elisabet-Kirche entsteht. Das alte, entweihte Kirchengebäude soll, wenn alles fertiggestellt ist natürlich mitgenutzt werden - für die Stadt war das Vorhaben eine Herausforderung, dennoch nimmt die Idee langsam gestalt an. Derzeit wartet man noch darauf, dass die Holzarbeiten endlich starten können. "Wir sind hier ein wenig im Verzug, eigentlich wollten wir nämlich mit den Holzbauten schon starten. Voraussichtlich werden wir aber erst Ende der Sommerferien im Westen anfangen können und dann in Richtung Osten weiterbauen", so Dag Wehner. Oberbürgermeister Wingenfeld betonte zum Bauvorhaben: "Es ist aufwändig, es kostet viel Geld, aber es ist ein Beispiel dafür, wie wir die Aufbruchstimmung dieser Kirche bewahren und sie mit dem Schulgebäude kombinieren." Und erklärte, dass man gerade dort besonderes Augenmerk auf die Qualität setze.