"Spürbarer Aufbruchsgeist"

Pistorius besucht Rüstungsunternehmen KNDS in Kassel

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (M, SPD) kommt bei seinem Besuch des Rüstungsherstellers KNDS am Standort Kassel neben dem Vorstandsvorsitzenden von KNDS, Florian Hohenwarter (r) und dem Technischen Leiter, CTO Axel Scheibel (l), in einer Wekshalle an.
Foto: picture alliance/dpa | Christian Lademann

22.07.2026 / KASSEL - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Dienstag den Standort des deutsch-französischen Rüstungsunternehmens KNDS in Kassel besucht. Hier hob er die Bedeutung des Unternehmens für die Verteidigung und die Wirtschaft in Deutschland hervor. Dabei warb er auch für eine stärkere militärische Forschung.



Hintergrund des Besuchs im Rahmen seiner Sommertour ist der geplante Einstieg des Bundes bei KNDS. Mit Blick auf Arbeitsplätze und Standorte bezeichnete Pistorius den Einstieg als "zukunftssichernd". Er lobte auch den "spürbaren Aufbruchsgeist" im Werk.

Pistorius macht klar: "Deutschland braucht diesen Mut für Investitionen, der hier bei KNDS sichtbar ist." Das Unternehmen ist einer der größten Auftragnehmer der Bundeswehr. In Kassel werden unter anderem der Schützenpanzer Puma, der Kampfpanzer Leopard 2 und die Panzerhaubitze 2000 produziert. In den letzten fünf Jahren wurde die Zahl der Mitarbeiter von 1.000 auf 2.000 erhöht.

Derzeit gehört KNDS jeweils zur Hälfte dem französischen Staat und den deutschen Eigentümerfamilien ‌Bode und Braunbehrens. (mp) +++

X