Generationswechsel
Nach fast 40 Jahren: Harald Zentgraf geht bei der Sparkasse in den Ruhestand
Fotos: Sparkasse Fulda
22.07.2026 / FULDA -
Dem Kreditgeschäft des Geldinstituts zuverlässige Leitplanken gegeben und neue aufsichtsrechtliche Konzepte in das regionale Kreditgeschäft einbinden: Fast 40 Jahre hat Harald Zentgraf bei der Sparkasse Fulda einen Aufgabenbereich verantwortet, der mit komplexen Herausforderungen und Fragestellungen verbunden war. Ende Juli beendet der bekennende Bachrainer, 16 Jahre lang stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Fulda, seine berufliche Laufbahn und geht in den Ruhestand.
Bei der Verabschiedung lobte stellvertretender Vorstandsvorsitzender Horst Habermehl den 64-Jährigen als einen Mann, der dem anspruchsvollen Kreditgeschäft der Sparkasse mit ihren gewerblichen und privaten Kunden zuverlässige Leitplanken gegeben habe - "so stabil wie nötig, so flexibel wie möglich". Zentgraf habe strategisches Denken mit exzellentem Fachwissen verbunden. Seit Ende der 1990er-Jahre hat die Bankenaufsicht die Latte für das Kreditgeschäft immer höher gelegt. "Dass die Sparkasse für den Mittelstand trotzdem bis heute der zuverlässigere Finanzierungspartner Nummer eins in der Region ist", so Habermehl, "dazu hat Harald Zentgraf nach Kräften beigetragen."
Eine feste Größe der Sparkasse
"Wir alle haben von Deiner Zuverlässigkeit, Deiner Ruhe, Deiner Übersicht und Deinem klaren Orientierungssinn sehr profitiert", lobte Horst Habermehl. Die Bestellung Zentgrafs zum stellvertretenden Vorstandsmitglied im Februar 2010 sei deshalb nur folgerichtig gewesen. Auch außerhalb der Sparkasse sei der verheiratete zweifache Familienvater stets ein Aktivposten gewesen: Unter anderem engagiert sich Zentgraf bis heute in den Gremien der Pfarrei St. Flora und ist treuer Fan der Bachrainer Fastnacht, in der Kampagne 1996/97 als "Prinz Harald von der Bachrainer Wallstreet".