Gutes Organisatoren- und Schützen-Duo
Top‑Leistungen am Homberg: BDMP‑Meisterschaft mit starken Ergebnissen
Fotos: Gerd Ochs
20.07.2026 / ALSFELD -
Die Pistolen- und Revolverexperten des BDMP (Bund der Militär- und Polizeischützen e.V.) haben sich wieder in eines ihrer Eldorados begeben: Die verbandseigene Schießanlage am Alsfelder Homberg (Vogelsbergkreis) ist seit Donnerstag Austragungsort der Deutschen Meisterschaft mit der "Dynamischen Kurzwaffe". In den Disziplinkategorien Police Pistol, Service Pistol und Supermagnum werden mit und ohne Visierhilfen zahlreiche Meister ermittelt.
Der Bad Nauheimer Klaus-Dieter Semrau, zuständiger Bundesreferent PP/NPA/SM im BDMP, und seine Stellvertreterin Beate Friedrich haben als Organisationsduo der Deutschen Meisterschaft wieder gut lachen: "Wir konnten nach den bereits hohen Vorjahreszahlen nochmals einen Anstieg der Starter auf 210 mit 1.380 Meldungen in den einzelnen Disziplinen registrieren. Hamburg, Schleswig-Holstein, Leipzig, das Berchtesgadener Land, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg – alles ist vertreten." Semrau ist auch mit dem Leistungsniveau zufrieden: "Die Highscorer liefern, und auch der eine oder andere Schütze unterhalb der höchsten Leistungsklasse "High Master" hat sich mit einem guten Tag bereits in die Spitzenresultate eingeordnet."
Munitionstest sorgt für Disqualifikation
Obligatorisch für den Bundesreferenten Semrau: In der stärksten Disziplin "Supermagnum" wird vor den Wertungsdurchgängen ein Munitionstest durchgeführt. Wird beim gemessenen Probebeschuss Munition eines Schützen festgestellt, die mit zu niedriger Energie geladen wurde, wird der Schütze gesperrt. "Damit stellen wir die Chancengleichheit aller Starter sicher, denn mit einer Ladung unter der in der Sportordnung festgelegten Minimalgrenze von 1.200 Joule hätten Schützen Vorteile." Und siehe da: Eine Disqualifikation musste Semrau mit Bedauern aussprechen.