"Die Trendwende geschafft"

Boris Rhein zum Wechsel des Spitzenkandidaten der CDU Berlin

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU)
Archivfoto: Carina Jirsch

10.07.2026 / BERLIN - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gibt seine Spitzenkandidatur für die CDU zur Abgeordnetenhauswahl im September auf. Damit zieht er Konsequenzen aus einer monatelangen Debatte um falsche Angaben über sein Krisenmanagement nach dem großen Stromausfall im Januar in der Bundeshauptstadt.


Er geriet kurz nach dem Stromausfall in die Kritik. 100.000 Menschen hatten teilweise tagelang keinen Strom. Hintergrund war ein Brandanschlag auf die Stromversorgung. Er verschwieg unter anderem, dass er am Tag der Krise mittags Tennis spielte. Danach kamen weitere Ungereimtheiten über seinen Tagesablauf ans Licht. Jetzt wird Stefan Evers, Finanzsenator in Berlin, sein Nachfolger als Spitzenkandidat für die Wahl.

Der Landesvorsitzende der CDU Hessen, Ministerpräsident Boris Rhein, erklärt mit Blick auf den Wechsel des Spitzenkandidaten der CDU Berlin für die anstehende Wahl des Abgeordnetenhauses:

"Berlin steht im Herbst vor einer echten Richtungswahl - klarer Kurs oder linkes Chaos. Stefan Evers ist als Finanzsenator und früherer Generalsekretär genau der richtige Kandidat für einen erfolgreichen, schnellen Richtungswahlkampf. Berlin hat in den vergangenen Jahren mit Stefan Evers als Senator nach dem Wahlchaos von Rot-rot-grün die Trendwende geschafft. Jetzt geht es darum, unsere Bundeshauptstadt weiter voranzubringen. Der CDU Berlin wünsche ich viel Erfolg für die entscheidende Phase des Wahlkampfs. Denn es macht einen Unterschied, wer die Stadt regiert." (mp/pm) +++

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