Wichtige Säule der Gesellschaft

"Ehrenamt nachhaltig stärken": RP Weinmeister besucht die Malteser

RP Mark Weinmeister war bei den Fuldaer Maltesern zu Gast.
Fotos: Philipp Gerhard

07.07.2026 / FULDA - Die Malteser leisten in Fulda einen wichtigen, ehrenamtlichen Beitrag für das Gesundheitssystem und vor allem auch für die Pflege- und Betreuungsstrukturen der Region. Um aber weiterhin verlässlich zu bleiben, müsse sich nach Ansicht der Malteser allerdings noch einiges ändern und verbessern. Bei so viel ehrenamtlichem Engagement sei es zudem besonders wichtig, dass insbesondere die Finanzierung unterschiedlicher Teilbereiche gesichert wird.



Im Rahmen seiner Sommerreise machte der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel neben einem Besuch beim Klinikum auch bei den Maltesern halt. Im "Café Malta" wurde beim Besuch des RP ausgiebig in lockerer Runde über wichtige Themen wie Stärkung des Ehrenamts, aber auch die Sicherung der Gesundheitsversorgung sowie um die Hospiz- und Trauerarbeit gesprochen.

Ehrenamt stärken, Hospiz- und Trauerarbeit sichern

Weil das Ehrenamt der Grundstein vieler sozialer Angebote ist, wünschen sich die Malteser vor allem Rahmenbedingungen, die genau dieses Engagement fördern und auch die Qualifizierungen unterstützen. Vor allem bürokratische Hürden stünden nach Ansicht der Malteser der Entwicklung immer wieder im Weg. Vor allem die Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements müsse nach Ansicht der Malteser weiter gestärkt, aber auch die Gewinnung neuer Ehrenamtler gestützt werden.

Ein großer Faktor der Malteser ist aber auch insbesondere die Hospiz- und Trauerarbeit. Organisationen wie die Malteser sind dabei eine unverzichtbare Stütze für schwerkranke, aber auch trauernde Menschen und deren Familien. Auch der assistierte Suizid ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen für die Malteser und geht einher mit der Forderung nach einer langfristigen Absicherung der Finanzierung hospizlicher Begleitung. Zudem müsse die Hospizarbeit. Zudem möchte man auch weiterhin Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen entlasten. Dafür müssten aber die Betreuungs- und Entlastungsangebote weiter ausgebaut und die Angebote zur Unterstützung pflegender Angehöriger gestärkt werden.

Das Aufgabenspektrum der Malteser ist vielfältig

Insbesondere im voranschreitenden Alter sind viele Menschen von Einsamkeit betroffen. Auch hier leisten die Malteser hinsichtlich der Begleitung von Betroffenen eine wichtige Arbeit, die weiter gefördert werden müsse, wie sich im Gespräch mit Weinmeister herausstellte. Auch bei der Vernetzung der kommunalen und sozialen Akteure sowie der Förderung von Begegnungs- und Teilhabeprojekten müsste noch Arbeit geleistet werden.

Bei Menschen in Notlagen müsse nach Ansicht der Malteser weiterhin eine Sensibilisierung für die Situation nicht krankenversicherter Menschen erfolgen. Auch müsse weiterhin die Zusammenarbeit zwischen Behörden, dem Gesundheitswesen und den Hilfsorganisationen optimiert werden - das Selbe gelte auch für den Bereich "Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Hier sollten nach Ansicht der Malteser weiter inklusive Begegnungs- und Freizeitangebote ausgebaut werden.

Die Botschaft der Malteser an die Landespolitik und vor allem Mark Weinmeister ist somit klar. Sie möchten gemeinsam mit Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft dazu beitragen, dass Menschlichkeit, Teilhabe und soziale Verantwortung auch in Zukunft tragende Säulen in der Region bleiben. (pg) +++

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