Entspanntes Badevergnügen

Gewalt in Freibädern? So ist die Lage in Lauterbach und Fulda

Rosenbad in Fulda.
Bild: Carina Jirsch

07.07.2026 / REGION - Hohe Temperaturen locken aktuell tausende Menschen in die Freibäder. Gleichzeitig sorgen Berichte über Gewalt, Alkohol und Sicherheitsmaßnahmen in einigen hessischen Bädern für Schlagzeilen. Wie ist die Lage in Fulda und Lauterbach?


Rosenbad und Lauterbach bleiben entspannt

In einigen hessischen Freibädern wurden in den vergangenen Wochen Maßnahmen verschärft. Nach verschiedenen Vorfällen mit Alkohol und Gewalt gelten teilweise strikte Alkoholverbote, Taschenkontrollen, Hausverbote oder zeitweise sogar Schließungen nach Auseinandersetzungen. Im Rosenbad in Fulda ist die Situation dagegen ruhig. "Es gibt immer eine Security, bei hohem Aufkommen auch zwei. Sie werden aber kaum benötigt", berichtet Nies. Die Sicherheitskräfte sind reine Vorsichtsmaßnahmen. Probleme mit Pöbeleien oder Beschwerden gibt es hier praktisch nicht. Im Freizeitzentrum Lauterbach wird die Lage ähnlich bewertet. Marketingreferentin Andrea Rink erklärt, dass das Freibad ohne Security auskommt, "Im vergangenen Jahr hatten wir vorsorglich Sicherheitskräfte im Einsatz, passiert ist aber auch damals nichts", sagt sie. Kleine Fälle würden von den Bademeistern geklärt: "Sie werden von den Gästen als Autoritätsperson akzeptiert."

Viel Platz und entspannte Gäste

Vor allem an heißen Tagen zählt das Rosenbad zu den größten Treffpunkten der Region. Bis zu 5000 Besucher finden dort Platz. "Selbst wenn so viele Menschen das Bad besuchen, kommt es zu keinen Pöbeleien, weil jeder genug Platz und Freiheit hat", berichtet Nies über den familienfreundlichen Ort. Damit unterscheiden sich das Fuldaer Rosenbad und das Freizeitzentrum Lauterbach deutlich von einigen hessischen Freibädern, in denen Sicherheitsmaßnahmen zuletzt verschärft werden mussten. (Victoria Wagner) +++

X