Deutsche Meisterschaften in Wattenscheid
HLV‑Kreis Fulda‑Hünfeld mit starken Talenten: Edda Bischof mit Top-Leistung
Fotos: Hessischer Leichtathletik-Verband
06.07.2026 / FULDA/BOCHUM -
Aus dem HLV‑Kreis Fulda‑Hünfeld (Hessischer Leichtathletik-Verband) gingen mehrere Nachwuchsathletinnen für die Deutschen U18‑Meisterschaften an den Start. Für den Hünfelder SV waren Edda Bischof (Diskuswurf, Kugelstoßen), Emma Röhrdanz (200 Meter, 4×100 Meter), Hanna Knieper (100 Meter, 4×100 Meter), Lotte Schwarz (4×100 Meter), Nika Marie Henkel (4×100 Meter) und Svea Witzel (4×100 Meter) gemeldet. Auch die LG Fulda war vertreten: Anna Volmer startete über die 400 Meter.
Schauplatz der Titelkämpfe war am vergangenen Wochenende vom 3. bis 5. Juli das Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid. An den drei Tagen kämpften 1.326 Athleten und 111 Staffeln aus 474 Vereinen um die Meisterschaften.
4×100-Meter-Staffel der StG Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein läuft auf Platz 9
Am späten Freitagnachmittag war dann Anna Volmer (WJU18) mit dem Vorlauf über 400 Meter an der Reihe. Anna lieferte ein beherztes Rennen ab und kam in neuer persönlicher Bestzeit von 58,27 Sekunden ins Ziel. Nach dem Vorlauf war dann aber auch Schluss. Platz 12 für Anna Volmer über 400 Meter
Wie schon am Freitag ging es auch am Samstag bei Edda Bischof (WJU18) recht früh los – jetzt mit ihrer Paradedisziplin, dem Kugelstoßen! Edda hat sich in den letzten Wochen in die deutsche Spitze gestoßen und rangiert in der Deutschen Bestenliste auf Platz 5. Und es wurde ein ganz spannender Wettkampf. Am Ende fehlte die Winzigkeit von fünf Zentimetern zu Bronze. Das schmälert aber in keinster Weise die Leistung von Edda; die Entwicklung gerade der letzten Monate ist bombastisch. Edda Bischof bestätigt mit Platz 4 im Kugelstoßen, dass sie zur deutschen Spitze gehört
Am Samstag waren dann noch Hanna Knieper über 100m und am Sonntag Emma Röhrdanz über 200 Meter am Start. Wie erwartet, war für beide nach dem Vorlauf Schluss. Hanna kam in 12,72 Sekunden auf Platz 32, Emma in 25,71 Sekunden auf Platz 36. Ein starkes Signal für die osthessische Leichtathletik
Mit diesen Ergebnissen im Gepäck – allen voran dem vierten Platz von Edda Bischof und den guten Platzierungen im vorderen deutschen Mittelfeld – fiel das Fazit der mitgereisten Trainer durchweg positiv aus. Sich auf nationaler Bühne gegen die große Konkurrenz so stark zu behaupten, ist alles andere als selbstverständlich. Die Tage von Wattenscheid haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich die akribische Nachwuchsarbeit auszahlt. Diese Erfolge im Lohrheidestadion nehmen die jungen Athletinnen nun als wertvolle Erfahrung und vor allem als riesigen Motivationsschub mit in die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Die Leichtathletik-Zukunft in Osthessen schaut rosig aus! (mis/pm) +++