1.200 Zuschauer im Johannisaustadion
Saints feiern Football-Fest: Gala vor großer Kulisse - Meistertitel in Reichweite
Fotos: tomafocus.de
06.07.2026 / FULDA -
Vor rund 1.200 Football-Fans wurde die Johannisau am Samstag einmal mehr zur amerikanischen Sportarena. Während auf den Rängen gefeiert wurde, lieferten die Fulda Saints auf dem Feld eine Machtdemonstration ab: Mit 68:17 (20:0, 26:3, 16:7, 6:7) gewannen sie gegen die Mainz Golden Eagles und bleiben in der Regionalliga Mitte ungeschlagen. Acht Spiele, acht Siege - der Traum von der Meisterschaft lebt mehr denn je.
Der Gameday bot dabei weit mehr als nur Football. Bereits lange vor dem Kickoff füllte sich das Stadion mit Besuchern, die Food-Meile lockte mit Burgern, Pizza, Churros, Wraps und weiteren Klassikern. Die Band "Livid" aus Flieden sorgte vor dem Spiel, in der Halbzeit und nach dem Abpfiff für Live-Musik. Zum Einlauf trugen Stadtbaurat Daniel Schreiner und Bürgermeister Dag Wehner, begleitet von der Bundeswehr, den Spielball auf das Feld - ein besonderer Moment, der den Rahmen für einen rundum gelungenen Football-Tag setzte.
Saints sorgten schnell für klare Verhältnisse
Sportlich machten die Saints früh klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Gleich mit dem ersten Offense-Spielzug fand Quarterback Colton Richards seinen amerikanischen Receiver Holt Egan zum Touchdown. Zwar haderte das Trainerteam anschließend noch mit kleineren Unsauberkeiten, dennoch stand nach dem ersten Viertel bereits eine 20:0-Führung auf der Anzeigetafel. Bis zur Halbzeit bauten die Fuldaer den Vorsprung weiter aus und ließen den Gästen aus Mainz kaum eine Chance.Zum auffälligsten Akteur entwickelte sich Richards. Der Quarterback warf vier Touchdown-Pässe, erzielte drei weitere Touchdowns selbst per Lauf und wurde nach der Partie folgerichtig zum Most Valuable Player gewählt. Auch Tight End Patrick Hofacker überzeugte mit zwei gefangenen Touchdowns.
Neben dem Feld ebenso ein erfolgreicher Tag
Doch nicht nur auf dem Feld blieb der Tag in Erinnerung. Saints-Geschäftsführer Frank Schreiner sprach im Nachgang von einem "hervorragenden Tag". Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Atmosphäre auf den Rängen. Einer seiner emotionalsten Momente sei gewesen, als die Zuschauer gemeinsam auf der voll besetzten Haupttribüne "Country Roads" anstimmten - ganz ohne musikalische Begleitung. "Das war einmalig", fasste er die Stimmung zusammen.