Feuer als Bild für die Kraft Gottes

Johannesfeuer in Hanau-Kesselstadt: Feuer als Bild für den Glauben

Dechant Andreas Weber und Pfarrer James Irudayaraj erinnerten an die Bedeutung des Feuers in Verbindung zur Person Johannes des Täufers
Foto: Bistum Fulda / Katholisches Dekanat Hanau

05.07.2026 / HANAU - Bei Sonnenuntergang auf dem Kesselstädter Kirchplatz feierten zahlreiche Gläubige das Geburtsfest des heiligen Johannes des Täufers. Unter Leitung von Kantor Dr. Krystian Skoczowski war auch der Kirchenchor im Einsatz. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannesfeuer zur Segnung entzündet. Die Feuer-Rufe der Gläubigen nannten die Kräfte der Natur und priesen Gott als Schöpfer.



Dechant Andreas Weber erinnerte zusammen mit Pfarrer James Irudayaraj an die Bedeutung des Feuers in Verbindung zur Person Johannes des Täufers, der als Vorläufer Jesu Christi bis heute hohe Verehrung erfahre. "Der Mensch ist das einzige Wesen, das das Feuer beherrscht und kulturschöpferisch nutzen kann. Feuer zieht sich als Bild für die Kraft Gottes durch die ganze Bibel", so Weber. Mit Begeisterung für den Glauben brennen und andere anstecken: "Fair Play und abgeben können, sind beim Fußball und im Leben wichtig – sonst gehören wir nicht auf den Platz", betonte Dechant Weber und freute sich mit den Messdienern über einen Original-Weltmeisterschaftsfußball als Geschenk für die Messdienerfreizeit.

Viele blieben unter freiem Himmel bei heißen Sommertemperaturen und mit Abend- und Volksliedern noch lange am Feuer zusammen. Kühle Getränke und einen kräftigen Imbiss hielt das Kirchenteam St. Elisabeth bereit.(pm/ci)+++

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