Ausstellung startet zum 1. Juli

Stein, Bronze, Papier: Werke von Johannes Kirsch bei "Galerie & Kabinett"

In der "Galerie&Kabinett" werden ab dem 1. Juli Werke von Johannes Kirsch ausgestellt.
Fotos: Gregor Stasch

02.07.2026 / FULDA - In der "Galerie & Kabinett" gibt es ab Mittwoch, dem 1. Juli, mal wieder etwas ganz Besonderes zu sehen, nämlich ausgewählte Werke des Fuldaer Bildhauers Johannes Kirsch. Mit dabei sind Zeichnungen, Bozzetti, Reliefs, aber auch Skulpturen, die zwar einen eindrucksvollen, allerdings nur kleinen Ausschnitt zeigen. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Matthias Kirsch aus Petersberg kuratiert.


Johannes Kirsch wurde 1930 zwar in Wüstensachsen geboren, war aber nahezu sein ganzes Leben lang in Petersberg tätig. Er machte eine Ausbildung zum Holzschnitzer in der Holzschnitzschule Bischofsheim/Rhön. Wie damals üblich ging er nach dem Ende seiner Ausbildung auf Wanderschaft, welche ihn bis zum Mittelmeer führte. Später begann er seine Ausbildung zum Bildhauer.

Kirsch entpuppt sich als Multitalent

Im späteren Verlauf seines zunächst handwerklichen Schaffens eignete er sich die Fähigkeit zu zeichnen an. Unterstützt wurde er hier durch den Fuldaer "Kunstmanager" Rudolf Kubesch und schon bald zählte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins "Junge Kunst Fulda". Auch das Bronzegießen lernte er im weiteren Verlauf seiner Karriere unter seinem Mentor Max Walter in Vaßbühl und in der Kunstgießerei Straßacker in Süßen. Diese Zeit prägte vor allem sein späteres und vor allem reiferes Werk.

Er nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, unter anderem im Fuldaer Vonderau-Museum, in der Kunststation Kleinsassen, aber auch außerhalb des Fuldaer Landes. Viele Kirchen und öffentliche Plätze in Fulda und Umgebung beherbergen mittlerweile seine einzigartigen Werke aus Stein oder Bronze - das gilt auch für weiter entfernte Orte, wie Marburg, Kassel oder Tauberbischofsheim. Besonders spannend: Zu zwei wichtigen Projekten aus Petersberg, der Hauptportaltür der Rabanus-Maurus-Kirche und dem Osterleuchter aus St. Peter, gibt es in der Ausstellung großformatige Visierungen der originalen Werke.

Die Ausstellung in der Galerie am Goldenen Karpfen (Simpliziusbrunnen 17, 36037 Fulda) ist geöffnet vom 1. Juli bis zum 5. September (ab dem 5. August 2026 nur nach Vereinbarung). Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Mittwoch bis Freitag 10.00 – 12.00 und 17.00 – 18.00 Uhr (pg) +++

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