Neues Padelzentrum in Welkers eröffnet
O|N wagt den Padel-Selbsttest: Wie gut ist die neue Trendsportart wirklich?
Fotos: Rene Kunze
29.06.2026 / EICHENZELL -
In dem Indoor-Zentrum mit vier Doppelplätzen, auf denen bis zu 16 Personen gleichzeitig spielen können, haben sowohl Anfänger als auch Profis die Möglichkeit, sich auszutoben. Der Unterschied zum klassischen Tennis: Beim Padel wird auf einem kleineren Feld mit Glaswänden gespielt, die ins Spiel einbezogen werden, während Tennis auf einem größeren, offenen Platz ohne Wände stattfindet. Außerdem erfordert das klassische Tennisspiel wesentlich mehr Übung, um Erfolgserlebnisse zu erzielen - das soll beim Padel anders sein. Nicolas ist geübter Tennisspieler, während Emely blutige Anfängerin ist. Kann hier trotzdem wirklich jeder Spaß haben?
Wie läuft es als Anfänger?
Gründer Jonas hat uns erstmal die Basics erklärt: "Beim Padel ist es einfach wichtig, dass man den Schläger richtig hält und ein Gefühl für den Schlag bekommt. Padel wird in der Regel als Doppel (2 gegen 2) gespielt. Der Ball muss zuerst im eigenen Aufschlagfeld aufkommen und diagonal in das gegnerische Aufschlagfeld gespielt werden. Jeder Spieler hat zwei Aufschlagversuche. Nach dem Aufschlag darf der Ball die Glaswand des Gegners berühren. Gezählt wird wie beim Tennis." Soweit, so gut. Auch mit Tennis-Erfahrung macht es Spaß
Wer bereits Tennis gespielt hat, findet sich auf dem Padel-Court schnell zurecht. Die Zählweise ist identisch und auch viele Schlagtechniken fühlen sich vertraut an. Trotzdem erfordert Padel eine gewisse Umstellung: Durch die Glaswände bleibt der Ball oft länger im Spiel und sorgt für deutlich längere Ballwechsel. Gerade das macht den Reiz aus. Mit etwas Tennis-Erfahrung gelingen die ersten Schläge zwar leichter, doch auch erfahrene Tennisspieler müssen lernen, die Wände geschickt ins Spiel einzubeziehen. So entsteht eine spannende Mischung aus Bekanntem und völlig neuen Herausforderungen.