Ein Vierteljahrhundert Engagement
Eine prägende Persönlichkeit der regionalen Jugendarbeit verabschiedet sich
Fotos: Regionalforum Südwest
02.07.2026 / FULDA -
Die unerwiderte erste Liebe, Konflikte zu Hause oder in der Schule, anhaltende Ruhestörungen oder Ärger mit Anwohnern – in all diesen Situationen war Andreas Theilig über mehr als 27 Jahre hinweg verlässlicher Ansprechpartner für Jugendliche, Eltern und Bürger. Nun hat das Regionalforum Fulda Südwest seinen langjährigen Jugendbetreuer nach einem Vierteljahrhundert leidenschaftlichen Einsatzes in den Ruhestand verabschiedet.
Fast drei Jahrzehnte prägte Theilig die offene Jugendarbeit der Region entscheidend. Als Jugendbetreuer in Vollzeit war er zunächst in Bad Salzschlirf, Eichenzell, Flieden, Großenlüder, Kalbach und Neuhof tätig, später auch in Hosenfeld. Seine Rolle ging dabei weit über die Betreuung der Jugendräume hinaus: Er war Vertrauensperson, Vermittler und Ansprechpartner – für Jugendliche ebenso wie für Eltern, Vereine, Kommunen und Bürger.
Über die Jahre hinweg erreichte er hunderte junge Menschen. Mehr als 30 offene Jugendräume in der Region wurden regelmäßig von Jugendlichen genutzt, die dort Orientierung, Austausch und Unterstützung fanden. Theilig verstand es, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen sich sicher fühlen und ihre Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten konnten.
Erfolgreiche Projekte: von Jugendbegegnungen bis Pumptrack
Neubesetzung der Stellen läuft – Veränderungen ab 2026
Mit dem Eintritt von Andreas Theilig in den Ruhestand endet auch die Tätigkeit des zweiten Jugendbetreuers des Regionalforums Fulda Südwest. Die Gemeinden Eichenzell und Neuhof, in denen die beiden Jugendbetreuer formal angestellt sind, haben die Stellen bereits zur Neubesetzung ausgeschrieben. Die Ausschreibungen sind unter anderem auf den Homepages der Gemeinden sowie unter www.rffs.de/jugendarbeit zu finden.Da die Gemeinde Hosenfeld die langjährige Zusammenarbeit im Bereich der offenen Jugendarbeit zum 30. Juni 2026 beenden wird, konnte kein nahtloser Übergang auf der Stelle vorbereitet werden. Theilig wird daher bis Ende des Jahres weiterhin als Jugendbetreuer tätig sein, um einen geordneten Übergang zu ermöglichen. (pg/pm) +++