Neue Impulse für die Ökumene

Gemeinsamer Blick nach vorn: Kirchen beraten über Zukunftsfragen

V.l. Matthias Raschendorfer, Dr. Norbert Zander, Stefanie Klee, Bettina Faber-Ruffing, Dr. Michael Schneider, Dr. Isabel Schneider-Wölfinger, Domkapitular Thomas Renze, Roland Schippany
Foto: Luca Karsai/Bistum Fulda

20.06.2026 / FULDA - Am Rande des Hessentages ist es am Donnerstag zu einem persönlichen Austauschtreffen zwischen dem Synodalpräsidium der Evangelischen Landeskirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) und dem Katholikenrat des Bistums Fulda gekommen. Im Bischöflichen Generalvikariat in Fulda trafen sich Vertreterinnen und Vertreter beider Kirchen, um über zentrale Herausforderungen des kirchlichen Lebens und gemeinsame ökumenische Perspektiven zu sprechen.



Auf evangelischer Seite nahmen Präses Dr. Michael Schneider und Dr. Isabel Schneider-Wölfinger vom Präsidium der EKKW-Synode teil. Der Katholikenrat des Bistums Fulda war durch die Vorsitzende Stefanie Klee sowie durch Dr. Norbert Zander, Bettina Faber-Ruffing, Roland Schippany und Matthias Raschendorfer von der Projektgruppe Ökumene vertreten. Für das Bistum Fulda begrüßte Domkapitular Thomas Renze die Gäste aus der EKKW herzlich.

Drei Themen im Mittelpunkt des Gesprächs

Das Treffen widmete sich drei aktuellen Themenfeldern, die beide Konfessionen gleichermaßen bewegen:

Neues Gesprächsformat ergänzt bestehende Kirchenleitungstreffen

Das Austauschtreffen ergänzt die bereits bestehenden regelmäßigen Kirchenleitungstreffen zwischen dem Bistum Fulda und der EKKW um ein weiteres, gremienbasiertes Gesprächsformat. Grundlage bildet ein Kooperationsabkommen, das beide Kirchen bereits vor einiger Zeit geschlossen haben und das die enge Zusammenarbeit institutionell verankert.

Ausblick: Gemeinsame Veranstaltungen geplant

Als konkretes Ergebnis des Treffens sprach der Katholikenrat eine Einladung an das EKKW-Synodenpräsidium zu einer Informationsveranstaltung im August aus, die sich dem Thema Zukunft von Sakralbauten widmet. Beide Seiten zeigten sich entschlossen, das neu begonnene Gesprächsformat fortzuführen und die ökumenische Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene weiter zu vertiefen. (js/pm)+++

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