Wichtiger Beitrag zur Verständigung
Feuerwehr braucht verlässliche Unterstützung: LFV im Gespräch mit Landtag
Fotos: LFV Hessen
19.06.2026 / FULDA -
Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Hessen (LFV) hat den Hessentag in Fulda für Gespräche mit den Fraktionen des Hessischen Landtags genutzt. In den öffentlichen Fraktionssitzungen von Grünen, CDU, SPD und FDP machte der Verband deutlich, vor welchen Aufgaben die Feuerwehren in Hessen aktuell stehen und welche politischen Entscheidungen jetzt wichtig sind.
Im Mittelpunkt standen die Sicherung und der Ausbau eines leistungsfähigen Brand- und Katastrophenschutzes. Rund 70.000 Menschen engagieren sich in den hessischen Feuerwehren, der größte Teil davon ehrenamtlich. Damit dieses System verlässlich bleibt, braucht es passende Rahmenbedingungen.
Nachwuchsgewinnung und demokratische Werte im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt war die Nachwuchsarbeit. Mit der neuen Hessischen Kinder- und Jugendfeuerwehr wurden Kinder- und Jugendfeuerwehren auf Landesebene zusammengeführt. In Hessen engagieren sich rund 26.000 Jugendliche in den Jugendfeuerwehren und rund 18.500 Kinder in den Kinderfeuerwehren. Für den LFV Hessen ist klar: Wer die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren langfristig sichern will, muss die Nachwuchsarbeit gezielt stärken.Zudem sprach der Verband über den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Feuerwehren. Mit dem Projekt "On Fire – Dein Ehrenamt, Deine Feuerwehr" unterstützt der LFV Hessen Feuerwehrangehörige im Umgang mit demokratiefeindlichen, diskriminierenden und extremistischen Vorfällen. "Brand- und Katastrophenschutz ist kein Thema für den Ernstfall, sondern eine Daueraufgabe. Wer schnelle Hilfe erwartet, muss heute die richtigen Grundlagen schaffen", betonte LFV-Präsident Norbert Fischer.
Der Landesfeuerwehrverband bewertet den Austausch mit den Landtagsfraktionen als wichtigen Beitrag zur fachlichen Begleitung aktueller politischer Vorhaben und will sich weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen im Brand- und Katastrophenschutz einsetzen. (pg/ pm) +++