Zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2025

Erste Vertreterversammlung nach Fusion: VR VerbundBank zieht positive Bilanz

Das Bild zeigt die wiedergewählten Aufsichtsratsmitglieder zusammen mit den Vorständen der VR VerbundBank eG: v. l. n. r.: Ralph Kehl (Vorstand), Matthias Knöppler, Alexander Schagerl (Vorstand), Stephan Paule, Helmut Euler (Vorstand), Holger Marx, Norbert Lautenschläger (Vorstand), Sascha Schneider – nicht im Bild: Arnd Rüger
Fotos: VR Bank

17.06.2026 / ALSFELD - Die VR VerbundBank eG hat bei ihrer ersten Vertreterversammlung nach der Fusion eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. In der Stadthalle Alsfeld blickten Vorstand und Vertreter auf ein erfolgreiches Jahr zurück und beschlossen eine Dividende von vier Prozent für die Mitglieder.



"Wir sind jetzt eins. Die Verschmelzung ist rechtlich, technisch und organisatorisch vollzogen. Jetzt geht es darum, die neue gemeinsame Stärke der VR VerbundBank sichtbar zu machen und gleichzeitig unsere regionale Nähe zu Kunden und Mitgliedern zu bewahren", betonte Vorstandssprecher Helmut Euler vor den Vertreterinnen und Vertretern.

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, geopolitischer Herausforderungen und eines anspruchsvollen Marktumfelds habe sich die Bank stabil entwickelt. Das betreute Kundenvolumen stieg im vergangenen Jahr um 172 Millionen Euro beziehungsweise 3,3 Prozent auf insgesamt 5,36 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,92 Milliarden Euro auf Kundenkredite und 3,44 Milliarden Euro auf Kundenanlagen.

Auch bei der Kreditvergabe verzeichnete die Bank Zuwächse. Die Neukreditzusagen beliefen sich auf 415 Millionen Euro und lagen damit um 25 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

Solide Eigenkapitalbasis

Die Eigenkapitalausstattung der Bank bleibt nach Angaben des Vorstands auf einem hohen Niveau. Die Gesamtkapitalquote lag Ende 2025 bei 18,7 Prozent. Die Aufwands-Ertrags-Relation betrug 60 Prozent.

"Mit der Ertragslage sind wir vor dem Hintergrund der konservativen Bilanzpolitik, fusionsbedingter Einmalaufwendungen und der anspruchsvollen Rahmenbedingungen zufrieden", erklärte der Vorstand.

Darüber hinaus unterstrich die Bank ihre Bedeutung als regionaler Wirtschaftsfaktor. Im vergangenen Jahr zahlte die VR VerbundBank rund zwölf Millionen Euro Steuern. Zusätzlich wurden Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen, Umweltprojekte sowie gemeinnützige Initiativen mit insgesamt 268.000 Euro an Spenden und Fördermitteln unterstützt.

Blick nach vorn

Für die kommenden Jahre setzt die Bank auf die Leitlinie "Stärke bewahren, Stärke entwickeln, Stärke sichtbar machen". Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Stabilität, Transformation, Regionalität, Kundenorientierung sowie die weitere Steigerung von Effizienz und Ertragskraft.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 sieht sich die Bank gut aufgestellt. Ziel sei es, die Aufwands-Ertrags-Relation auf 55 Prozent zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.

"Unsere Aufgabe ist es, die Widerstandsfähigkeit der Bank weiter zu stärken und gleichzeitig die Zukunft aktiv zu gestalten", so der Vorstand.

Aufsichtsrat bestätigt

Turnusgemäß schieden die Aufsichtsratsmitglieder Matthias Knöppler (Neukirchen), Holger Marx, Stephan Paule, Arnd Rüger und Sascha Schneider aus dem Gremium aus. Sie wurden von der Vertreterversammlung erneut gewählt.

Die VR VerbundBank betreut aktuell 85.219 Kunden und zählt 49.392 Mitglieder. Das Institut beschäftigt einschließlich seiner Tochterunternehmen 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über 23 Filialen und SB-Standorte. Die Bilanzsumme beläuft sich auf rund 3,2 Milliarden Euro. (ems/pm) +++

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