Viel trinken, leicht essen und kühlen
Hitzewelle rollt an: So schützen Sie sich jetzt am besten
Symbolfoto: ON
18.06.2026 / REGION FD -
Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda warnt vor den hohen Temperaturen in den kommenden Tagen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird die Hitzewelle voraussichtlich von Donnerstag bis Sonntag andauern. Mit den hohen Temperaturen gehen gesundheitliche Risiken einher, vor denen sich die Bevölkerung schützen sollte. Im Landkreis Fulda wird die Hitzewarnstufe 1 erreicht.
Hohe Temperaturen stellen für alle Menschen eine große Belastung dar. Gesundheitlich besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit Erkrankungen sowie Menschen, die sich nicht gut vor der Hitze schützen können.
2. Meiden Sie die Hitze. Passen Sie Ihren Tagesablauf an: Halten Sie sich zwischen 11 und 17 Uhr möglichst wenig im Freien auf, außer an Orten, die kühler als Ihre Wohnung sind. Meiden Sie anstrengende Aktivitäten zu diesen Tageszeiten im Freien.
4. Kühlen Sie Ihren Körper. Wasser ist die beste Kühlung. Legen Sie beispielsweise kühle, feuchte Umschläge auf Arme, Beine, Stirn oder Nacken. Machen Sie Fußbäder oder halten Sie Ihre Unterarme in oder unter kühles Wasser. Oft hilft es bereits, die Haut mit etwas Wasser zu benetzen. Alternativ eignen sich auch kühlende Lotionen oder Sprays.
5. Halten Sie Ihre Wohnung kühl. Halten Sie bei starker Hitze Fenster und Türen tagsüber geschlossen. Lüften Sie am besten nur, wenn es draußen kühler ist als in Ihrer Wohnung. Das ist meist nachts oder in den frühen Morgenstunden der Fall. Verschatten Sie nach Möglichkeit die Fenster durch Fensterläden, Rollos oder Markisen. Sorgen Sie für Luftbewegung im Raum. Beim Einsatz von Klimaanlagen sollten Sie darauf achten, diese aufgrund der erhöhten Erkältungsgefahr nicht zu kalt einzustellen.
7. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen. Bieten Sie bei Bedarf Ihre Hilfe an. Halten Sie bei Hitze besonders den Kontakt zu Angehörigen, Freunde oder Nachbarn.
8. Handeln Sie im Notfall. Bei großer Hitze kann es zunächst zu einer Hitzeerschöpfung und schlimmstenfalls zu einem Hitzschlag kommen. Typische Symptome einer Hitzeerschöpfung sind kalte und feuchte Haut, niedriger Blutdruck mit hoher Pulsfrequenz und eine rasche aber schwache Atmung. Dazu kommt Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwindel und Abgeschlagenheit. Spätestens, wenn Sie diese Symptome wahrnehmen, sollten Sie etwas Kühles trinken (z.B. Mineralwasser) und Ihren Körper abkühlen (z.B. lauwarme Dusche, Arm-Bäder). Falls sich Ihr Zustand in der darauffolgenden Stunde nicht verbessert oder wenn Ihre Körpertemperatur 38°C erreicht (mit dem Fieberthermometer messen), benötigen Sie ärztliche Hilfe, um einen Hitzschlag zu vermeiden.
Bei einem Hitzschlag ist die Haut gerötet, heiß und trocken. Übelkeit, Kopfschmerzen, Bewusstseinsveränderungen und Bewusstlosigkeit sind weitere mögliche Kennzeichen eines Hitzschlags und erfordern sofortige ärztliche Hilfe. Rufen Sie in einem solchen Fall sofort den Rettungsdienst (112), wenn jemand einen Hitzschlag erleidet. (lu/pm) +++