Rundum positives Fazit

Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg blickt auf Geschäftsjahr 2025 zurück

Bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg eG am 9. Juni im Gemeindezentrum Dipperz zogen Vorstand und Aufsichtsrat ein rundum positives Fazit
Fotos: Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg eG

17.06.2026 / DIPPERZ - Bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg eG am 9. Juni im Gemeindezentrum Dipperz zogen Vorstand und Aufsichtsrat ein rundum positives Fazit: Trotz anhaltender geopolitischer Belastungen durch den Russland-Ukraine-Krieg und den Nah-Ost-Konflikt entwickelte sich das Geschäftsjahr 2025 in nahezu allen Bereichen überdurchschnittlich gut. 215 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung – eine erfreulich hohe Beteiligung.



Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Möller eröffnete die Versammlung, bevor Dipperz' Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler das Wort ergriff. Er hob die bodenständige und verlässliche Arbeit der Bank für die heimische Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort hervor. "Die Probleme löst man am besten vor Ort, mit Eigeninitiative – so macht es uns die Grundidee von Raiffeisen vor", betonte Vogler.

Bilanzsumme wächst auf 452 Millionen Euro

Vorstandssprecher Hubertus Semmler präsentierte in seinem Geschäftsbericht solide Zahlen: Die Bilanzsumme kletterte um 3 Prozent auf 452 Millionen Euro. Besonders dynamisch zeigte sich das Kreditgeschäft – sowohl im Firmenkreditbereich als auch bei privaten Baufinanzierungen. Das Kreditvolumen legte insgesamt um 8,7 Prozent auf 305 Millionen Euro zu.

Auch auf der Einlagenseite konnte die Bank trotz harten Wettbewerbs punkten: Die Kundeneinlagen stiegen um 2,1 Prozent auf 355 Millionen Euro. Das betreute Kundenvolumen im Vermittlungsgeschäft wuchs – getrieben vor allem durch ein starkes Wertpapiergeschäft – um rund 5 Prozent auf 900 Millionen Euro.

Die Ertragslage verbesserte sich planmäßig: Zins- und Provisionsergebnis stiegen stark genug, um die inflationsbedingt gestiegenen Verwaltungsaufwendungen mehr als auszugleichen. Das ordentliche Betriebsergebnis übertraf den Vorjahreswert, und auch die Wertberichtigungen im Kredit- und Wertpapierbereich hielten sich im Rahmen. Zudem konnte die Bank neue Geschäftsguthaben von 1,6 Millionen Euro einwerben – ein weiteres Zeichen des Vertrauens der Mitglieder.

Dividende von 3,25 Prozent beschlossen

Die Versammlung stimmte einer Dividende von 3,25 Prozent zu. Der verbleibende Jahresüberschuss fließt in die Rücklagen, um die ohnehin schon solide Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Alfred Dechant verlas zudem das Prüfungsergebnis des Genoverbands e.V., das den Verantwortlichen eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeit bescheinigte.

Aufsichtsrat verjüngt – zwei langjährige Mitglieder verabschiedet

Personell gibt es Veränderungen im Aufsichtsrat: Uwe Möller wurde wiedergewählt, neu in das Gremium einzogen Karina Möller und Sebastian Leitsch. Damit setzt die Bank ihren Kurs zur Verjüngung des Kontrollgremiums konsequent fort.

Verabschiedet wurden Michael Möller nach 44 Jahren sowie Peter Link nach 20 Jahren im Aufsichtsrat – beide hatten die Altersgrenze erreicht und erhielten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement eine Ehrenurkunde.

Kundenzufriedenheit von 97,3 Prozent

Einen weiteren Höhepunkt des Abends lieferte Prokurist Frank Romstadt mit den Ergebnissen einer Kundenumfrage aus dem Frühjahr 2026: 97,3 Prozent der befragten Kunden gaben an, mit der Bank zufrieden zu sein und ihre Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen zu sehen. Beratung und Servicequalität wurden von der begleitenden Thaidigsmann Consulting GmbH als hervorragend bewertet. "Eine Anerkennung durch unsere Kunden, die gleichzeitig auch Ansporn ist, uns weiterhin auf unsere Kunden zu konzentrieren", so Romstadt.

Für 2026 zeigt sich die Bank optimistisch: Bei anhaltend hoher Kreditnachfrage und stabiler Zinsentwicklung rechnet das Haus mit einem erneut verbesserten Ergebnis. (pm/mmb) +++



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