Großeinsatz an Rohbau

Flammen an Dachgaube: Große Rauchentwicklung über dem Stadtgebiet

Eine weithin sichtbare Rauchsäule über der Schlitzer Straße führte am Mittwoch zu einem größeren Feuerwehreinsatz in Fulda.
Fotos: Rene Kunze

11.06.2026 / FULDA - Dichter Rauch über dem Fuldaer Stadtgebiet hat am Mittwochnachmittag zahlreiche Bürger aufgeschreckt. Im Bereich der Schlitzer Straße rückte die Feuerwehr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand aus. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein Feuer an einem Rohbau in der Straße "An den Höfen".



Gegen 16:08 Uhr wurde die Feuerwehr Fulda von der Leitstelle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung weithin sichtbar. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der Brand im Bereich einer Gaube des noch nicht fertiggestellten Gebäudes entwickelt hatte.

"Bei unserem Eintreffen hatten sich im Bereich einer Gaube Rauch und Flammen entwickelt", erklärte Einsatzleiter Alexander Böhm am O|N-Mikrofon. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine im Dachbereich angebrachte Plane in Brand. Die Leitstelle hatte den Einsatz zunächst als "B F2 – Dachstuhl" gemeldet.

Trupp kämpft im Inneren des Gebäudes

Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Dabei kamen sowohl die Drehleiter als auch Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes zum Einsatz. "Mithilfe der Drehleiter und eines Trupps über das Innere des Gebäudes konnten wir die Brandbekämpfung einleiten und relativ schnell erfolgreich durchführen", sagte Böhm.

Den Einsatzkräften gelang es, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.

Nachlöscharbeiten am Dach

Nach dem eigentlichen Löscherfolg kontrollierte die Feuerwehr das Dach auf mögliche Glutnester. Dafür mussten Teile der Dachhaut geöffnet werden. Da sich der Brand an einem Rohbau ereignete, stellte die Einsatzstelle die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. "Grundsätzlich müssen wir bei solchen Gebäuden verstärkt auf die Absturzsicherung achten", erklärte Böhm.

Unterstützung bot dabei die Drehleiter. "Durch den Einsatz von Hubrettungsfahrzeugen, in diesem Fall der Drehleiter, haben wir einen gewissen Schutz und können sicherer in diesen Bereichen arbeiten", so der Einsatzleiter.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch größerer Schaden verhindert werden. (Constantin von Butler) +++

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