1,5 Milliarden Euro Investition
Mehrere Jahre Sanierung: Terminal 2 am Frankfurter Flughafen geschlossen
Foto: Fraport
10.06.2026 / FRANKFURT AM MAIN -
Am Frankfurter Flughafen beginnt eines der größten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre: Terminal 2 wird vorübergehend aus dem Passagierbetrieb genommen und umfassend modernisiert. Fraport investiert rund 1,5 Milliarden Euro in die Erneuerung des mehr als 30 Jahre alten Gebäudes. Die Wiedereröffnung ist erst für die Mitte der 2030er Jahre geplant.
Alle bislang im Terminal 2 ansässigen Fluggesellschaften sind vor der Schließung schrittweise in das neue Terminal 3 umgezogen. Einzelne, wichtige Infrastrukturbereiche wie Vorfeldpositionen, die Gepäckförderanlage, die Tiefgarage und die Sky Line-Station bleiben in Betrieb. Die Anbindung zwischen den Terminals bleibt weiterhin bestehen.
Die Modernisierung umfasst die vollständige Erneuerung zentraler sicherheitsrelevanter Systeme und die technische Gebäudeausstattung, darunter Brandmelde- und Entrauchungsanlagen, Energie- und Klimatechnik sowie die Gebäudeautomation. Parallel dazu werden wesentliche Bereiche der bestehenden Infrastruktur überarbeitet, etwa Förderanlagen wie Aufzüge und Fahrtreppen sowie Sanitär- und Büroflächen. Die Fraport AG nutzt die Gelegenheit, funktionale Abläufe im Terminal neu zu strukturieren und an zukünftige Anforderungen eines internationalen Drehkreuzes anzupassen. Dazu gehören unter anderem optimierte Sicherheitsprozesse durch die Zentralisierung der Sicherheitskontrollen, eine effizientere Passagierführung sowie eine flexiblere Nutzung der Retail-Flächen für unterschiedliche Verkehrsströme. Insgesamt plant die Fraport AG, rund 1,5 Milliarden Euro in das Gesamtprojekt zu investieren.
Zunächst finden vorbereitende Maßnahmen für die Sanierung statt. Für die detaillierte Bauplanung ist ein Zeitraum von gut drei Jahren beabsichtigt. Der Start der Hauptbaumaßnahmen ist derzeit für das Jahr 2030 angesetzt. Die Wiederinbetriebnahme von Terminal 2 mit einer Kapazität von mehr als 10 Millionen Fluggästen pro Jahr soll Mitte der 2030er Jahre stattfinden und gibt den Fluggesellschaften der Star Alliance und weiteren die Möglichkeit zu wachsen. (ems/pm) +++
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Archivbild: O|N / Hans-Hubertus Braune