Der "dringend benötigte Lichtblick"
Zukunft des Opel Astra gesichert: Neue Generation bleibt in Hessen
Foto: wikimedia / Alexander Migl
08.06.2026 / RÜSSELSHEIM -
Gute Nachrichten für den Industriestandort Hessen und die Beschäftigten bei Opel: Die nächste Generation des Astra wird auch künftig in Rüsselsheim entwickelt und produziert. Das hat das Unternehmen bekanntgegeben und damit zugleich ein langfristiges Bekenntnis zu seinem Stammsitz abgelegt.
Mit der Entscheidung setzt Opel gemeinsam mit dem Mutterkonzern Stellantis ein deutliches Signal für den traditionsreichen Standort. Der Astra gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Modellen der Marke und ist eng mit Rüsselsheim verbunden. Gleichzeitig sind weitere Investitionen in Deutschland angekündigt worden.
Wirtschaftsminister: "Wichtiges Bekenntnis"
Hessens Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori (SPD) begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. "Die Entscheidung von Opel und Stellantis ist ein klares und wichtiges Bekenntnis zum Standort Rüsselsheim", erklärte er.Für die Beschäftigten komme die Nachricht zur richtigen Zeit. Nach schwierigen Jahren und zahlreichen Unsicherheiten sei die Entscheidung ein positives Signal für die Belegschaft und die gesamte Region. Mansoori sprach von einem "dringend benötigten Lichtblick".
Den Kurs halten
Der Minister verwies darauf, dass sich in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels zeige, wie wichtig eine starke industrielle Basis für Wohlstand und Arbeitsplätze sei. Deshalb wolle die Landesregierung ihren eingeschlagenen Kurs fortsetzen. "Wir werden mit unserer Industriepolitik weiterhin konsequent daran arbeiten, industrielle Produktion in Hessen zu stärken", sagte Mansoori.Ziel sei es, gute Arbeitsplätze zu sichern, Wertschöpfung im Land zu halten und den Menschen langfristig verlässliche Perspektiven zu bieten. Die Entscheidung für den Astra in Rüsselsheim wertet die Landesregierung dabei als wichtigen Schritt für die Zukunft des Automobilstandorts Hessen. (pm/cb) +++
Archivfoto: O|N
Foto: wikimedia / Toksave