Erfolgscoach unterschreibt

Rückkehr perfekt: Adi Hütter übernimmt erneut bei der Eintracht

Adi Hütter kehrt zur neuen Saison als Cheftrainer zu Eintracht Frankfurt zurück.
Foto: wikimedia / football.ua / Олег Батрак

31.05.2026 / FRANKFURT AM MAIN - Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt ist beendet: Adi Hütter kehrt an den Main zurück und wird ab dem 1. Juli 2026 neuer Cheftrainer der Hessen. Der 56-jährige Österreicher unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 und übernimmt damit erneut die sportliche Verantwortung bei den Adlerträgern.



Für Hütter ist es ein Wiedersehen mit einem Klub, bei dem er bereits zwischen 2018 und 2021 erfolgreich gearbeitet hatte. In dieser Zeit führte er die Frankfurter unter anderem zweimal bis ins Halbfinale großer Wettbewerbe und qualifizierte die Mannschaft mehrfach für das internationale Geschäft. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Europa-League-Saison 2018/19, in der die Eintracht alle Gruppenspiele gewann und erst im Halbfinale scheiterte.

Erfolgreiche Jahre in Frankreich folgen auf Frankfurt-Zeit

Nach seinem Abschied aus Frankfurt trainierte Hütter zunächst Borussia Mönchengladbach, ehe er zur AS Monaco wechselte. Dort etablierte er die Mannschaft dauerhaft in der Spitzengruppe der französischen Ligue 1. Mit dem Klub erreichte er unter anderem die Vizemeisterschaft sowie einen dritten Tabellenplatz. Zuvor hatte der Österreicher bereits mit dem FC Salzburg das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg gewonnen und den BSC Young Boys zum Schweizer Meistertitel geführt.

Mit Hütter kommen auch zwei bekannte Gesichter ins Trainerteam. Christian Peintinger wird erneut als Co-Trainer fungieren. Er arbeitete bereits während Hütters erster Frankfurter Amtszeit an dessen Seite und begleitete ihn anschließend nach Mönchengladbach und Monaco. Komplettiert wird das Trainerteam durch Klaus Schmidt, der zuletzt ebenfalls in Monaco tätig war. Torwarttrainer Jan Zimmermann bleibt dem Verein erhalten.

"Mutiger Offensivfußball mit klarer Struktur"

Sportvorstand Markus Krösche zeigt sich von der Verpflichtung überzeugt: "Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann. Vor allem zuletzt in Monaco, wo er eine der jüngsten Mannschaften der Liga so gezielt entwickelt und gleichzeitig stabilisiert hat, dass sie sich in der Spitzengruppe der Ligue 1 etablieren konnte."

Ein weiterer Vorteil sei laut Krösche die Vertrautheit des Trainers mit Verein und Umfeld. "Zudem ist es ein Vorteil, dass Adi die Strukturen, das Umfeld und Personen im und um den Klub herum kennt und es keiner besonderen Eingewöhnungszeit bedarf."

Trainer sieht noch offene Aufgaben bei der Eintracht

Auch Hütter selbst blickt voller Vorfreude auf seine Rückkehr. "Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen", erklärte der Österreicher.

Zugleich machte er deutlich, dass für ihn die Arbeit sofort im Vordergrund steht: "Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein. Umso mehr freue ich mich, die Gelegenheit zu haben, diese Aufgabe mit viel Arbeit, Disziplin und einem klaren Fokus angehen zu dürfen."

Mit der Verpflichtung setzt Eintracht Frankfurt auf einen alten Bekannten, der den Verein bereits bestens kennt und nun ein neues Kapitel am Main aufschlagen soll. Das Ziel ist klar: Die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und die Mannschaft erneut in der Bundesliga-Spitzengruppe etablieren. (Constantin von Butler) +++

Nach Stationen bei Borussia Mönchengladbach und AS Monaco übernimmt Hütter erneut die sportliche Verantwortung am Main.
Foto: wikimedia / Sven Mandel

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