"One World – One Day – One Choir"
90 Stimmen sorgen für Gänsehaut: Winfridia feiert besonderes Chorprojekt
Fotos: Winfridia
27.05.2026 / FULDA -
Mehr als 90 Stimmen, ein gemeinsames Ziel und am Ende minutenlanger Applaus: In der Aula der Alten Universität in Fulda hat der Städtische Konzertchor Winfridia am Samstag gezeigt, wie verbindend Musik sein kann. Unter dem Motto "One World – One Day – One Choir" wurde das Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen mit einem besonderen Chorprojekt gefeiert.
Für das außergewöhnliche Format öffnete sich die Winfridia bewusst auch für externe Sängerinnen und Sänger. Beim sogenannten "One-Day-Choir" wird innerhalb eines einzigen Tages ein komplettes mehrstimmiges Chorwerk einstudiert – ganz ohne Vorbereitung und unabhängig davon, ob jemand bereits Chorerfahrung mitbringt oder nicht. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Freude am gemeinsamen Singen und das besondere Gemeinschaftsgefühl.
Diese Mischung geht unter die Haut
Unter der Leitung von Chordirektor Carsten Rupp und Gastdozent Friedrich Rau arbeiteten die Teilnehmenden über Stunden intensiv an dem Stück "Baba Yetu" von Christopher Tin. Gerade die Mischung aus komplexen afrikanischen Rhythmen, sechsstimmigem Chorsatz und dem auf Swahili gesungenen Text verlangte den Sängerinnen und Sängern einiges ab. Gleichzeitig sorgten die beiden Chorleiter immer wieder für lockere Momente und spürbare Begeisterung im Saal."One World - One Day"
Am Abend präsentierten die Mitwirkenden das Ergebnis schließlich vor Publikum. Eingebettet war der Auftritt in ein rund einstündiges Konzert des Konzertchores Winfridia. Passend zum Motto "One World – One Day" standen Werke aus verschiedenen Kulturen, Ländern und musikalischen Epochen auf dem Programm. Immer wieder wurde dabei deutlich, wie Musik Menschen verbinden kann – unabhängig von Herkunft oder Sprache.