Heißes Finale zieht die Menschen an
Fahren, Feiern, Family, Feilschen: Pfingst- und Krammarkt
Letzter Tag für dieses Jahr: fünf fast schon hochsommerliche Tage suchten zum Alsfelder Pfingstmarkt (Vogelsbergkreis) in dieser Form ihresgleichen.
Fotos: goa
27.05.2026 / ALSFELD -
Letzter Tag für dieses Jahr: Fünf fast schon hochsommerliche Tage suchten zum Alsfelder Pfingstmarkt (Vogelsbergkreis) in dieser Form ihresgleichen. Die einen freuten sich auf den Familientag auf dem Rummelplatz mit reduzierten Preisen bei den rasanten Fahrgeschäften (und sogar bei der Blumenverlosung), die anderen wollten beim Businessday am Nachmittag mit Partymusik im Zelt den Pfingstmarkt gebührend verabschieden. Wieder andere zog es über die Mainzer Gasse zum Marktplatz, wo der traditionelle Krammarkt mit allerlei Haushaltswaren aufwartete und durchaus auch hier und da die Möglichkeit bot, um einen Angebotspreis zu feilschen.
Ob das Ausnahmewetter mit schon recht früh hohen Temperaturen für den Krammarkt nun eher gut oder doch vielleicht des Guten zu viel seien, wollte Marion aus Hofbieber mit ihrem "Lavendellädchen" am späten Vormittag noch nicht abschließend bewerten. "Mein Mann und ich sind mit unseren Spezialitäten nun zum dritten Mal hier, der Markt wird eigentlich immer gut angenommen." Dass die ursprünglich vom Marktplatz bis ans Festgelände reichende Händlermeile sich spürbar verkleinerte, fiel so manchem Besucher auf.
"Die Verkleinerung hat zwei Gründe", erklärt der beim städtischen TCA für die Marktbeschickung zuständige Marco Leweke: "Vor zwei Jahren haben wir eine Beschränkung auf den Marktplatz und Teile der Mainzer Gasse vorgenommen. Zum einen aus qualitativen Gründen: wir wollen lieber weniger hochwertige Anbieter als viele eher beliebige mit niedrigem Qualitätsanspruch, daher müssen sich Händler um eine Fläche bewerben und wir entscheiden dann nach ihrem Angebot. Mehr als dreimal Bekleidung und dreimal Leder nehmen wir nicht an, es soll ein bunter Mix sein, durchaus gerne auch ausgefallen. Außerdem folgt die Flächenbegrenzung dem Sicherheitskonzept mit besonders gesicherten Zugangswegen.
Ohne Beschränkung ging es ins Finale auf dem Pfingstmarktgelände, wo sich nochmal alles beschleunigte, drehte und katapultierte, was die Fahrgeschäfte so hergeben – und das zum finalüblichen, familienfreundlichen Nice-Price am Dienstag. Sogar die Tagespflegegruppe des Rambachhauses hatte einen Riesenspaß, vor allem, als sich einige Wagemutige auf eine wilde Fahrt begaben. Das Partytrio Goldrichtig machte dann seinem Namen ab 14.30 Uhr im Festzelt alle Ehre. Kühlende Getränke und gute Musik – einer der heißesten Pfingstmärkte der letzten Jahrzehnte nahm ein stimmungsvolles Ende. (goa) +++