Nach Rekordbauzeit

"Endlich das rote Band zerschneiden": Neues Obertor eröffnet am Donnerstag

Das neue Obertor in Schlüchtern
Fotos: O|N / Andreas Bejm

27.05.2026 / SCHLÜCHTERN - Bei einem Pre-Opening wurde das Neue Obertor in Schlüchtern vorgestellt. Nach nicht einmal zwei Jahren Bauzeit wird das Großprojekt im Main-Kinzig-Kreis am Donnerstag, den 28. Mai, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Welche Herausforderungen dabei gemeistert werden mussten, erklärten die Verantwortlichen am Dienstagabend.



"Höchste Qualität, wirtschaftliches Denken und ein fairer Umgang mit allen Beteiligten müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern liefern hier ein hervorragendes Ergebnis", erklärt Klaus Diegelmann von der Werner-Gruppe. Diese war für die Entwicklung des ehemaligen Langer-Areals zum Neuen Obertor verantwortlich.

Eine Postfiliale hat bereits geöffnet, ab Donnerstag dann auch ein Bekleidungsgeschäft, ein Bäcker sowie ein Optiker. Ab dem 3. Juni öffnet die Tourist-Information und ab dem 9. Juni der Fachbereich für Familie, Kultur und Tourismus sowie die Ortsverwaltung. Außerdem wird das Hotel "Neue Mitte" mit zehn Zimmern Besuchern eine Unterkunft bieten.

"Zentraler Anker für Geschäfte"

Insgesamt bietet das Neue Obertor dann fast 1.000 Quadratmeter Handels- und Gastronomieflächen. Dazu kommen die Verwaltungsbereiche und das Boarding-Hotel sowie 25 hochwertige Eigentumswohnungen. "Solch eine Investition ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit und wir sind dankbar, heute hier stehen zu dürfen und endlich das rote Band zerschneiden zu können", erzählt Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller im Interview mit OSTHESSEN|NEWS.

Klaus Diegelmann, Geschäftsführer der Werner-Gruppe, ist stolz, als regionales Unternehmen in der Heimat investieren zu dürfen. "Das ist für uns klassischer Heimatmarkt, es ist für uns natürlich auch ein Vorzeigeprojekt", so Diegelmann gegenüber O|N.

Innerstädtisches Projekt mit Herausforderungen

Weniger als zwei Jahre Bauzeit sind bei dieser Größenordnung fast rekordverdächtig. Die gesamte Planung stellte die Investoren und den Architekten Stefan Storch dennoch vor Herausforderungen. "Es gibt bestehende Fundamente, auf die zu achten ist, sowie Nachbarbebauung. Auf so etwas muss bei innerstädtischen Projekten geachtet werden", so Storch. Was ihm am Projekt am besten gefällt, verrät er uns im Interview: "Die Verbindung, die das Neue Obertor hier in die historische Altstadt bringt. Eine Verbindung zwischen Alt und Neu."

Politik, Gäste und Projektverantwortliche nutzten den Abend noch lange für Gespräche. Übrigens: Am Tag der Eröffnung, den 28. Mai, wird es einige Sonderaktionen und Angebote zu entdecken geben. (fw) +++

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