Worte und Lieder, die wirken
Jugendkantorei und Jazzquartett gestalten musikalischen Pfingstgottesdienst
Fotos: Traudi Schlitt
27.05.2026 / LAUTERBACH - Die Pfingsttage stehen in Lauterbach seit vielen Jahren im Zeichen der Musik. Und so bietet der Gottesdienst am Pfingstmontag ganz besonders der jungen Musik eine Bühne: Schon traditionell gestaltet die Lauterbacher Jugendkantorei unter der Leitung von Kantorin Claudia Regel die Messe gemeinsam mit dem Jazzquartett.
Carolin Henningsen am Saxophon, Berthold Möller am Schlagzeug, Annette Schulz am Klavier und Dino Wurtinger am Kontrabass: Diese Mischung ist für viele Lauterbacher eine großartige Einladung, denn sie bedeutet einen beschwingten und gutgelaunten Start in den Feiertag.Genau darauf durften sich die Gottesdienstbesucher auch an diesem Pfingstmontag freuen.
Mitreißende Rhythmen und gefühlvoller Gesang ernteten großen Applaus
Dieses spendete allen musikalischen Beiträgen viel Applaus. Auch zur Liturgie passte dieses Stück wie die anderen Werke ausnehmend gut. Mit "Can’t Give Up Now" setzten die jungen Sängerinnen und Sänger ihren Aufritt fort – ein gelungenes Zusammenspiel aus Stimmen und Musik, dem das Publikum viel Aufmerksamkeit schenkte. Die Botschaft des Liedes, dass man nicht aufgeben kann, wenn Gott einen schon so weit gebracht hat, sondern dass man Vertrauen haben kann, war ein starkes Zeichen, nicht nur zu Pfingsten.
Eine Begrüßung, die Frieden bringt
Diese Idee von Pfingsten und der Kraft guter Worte griff im Anschluss der Chor wieder auf: "Make Me a Channel of Your Peace", sangen die jungen Frauen und Männer und unterstrichen mit ihrem wunderbaren Gesang und der Musik, dass jeder Mensch Frieden geben kann, dass man dem Hass Liebe und der Verzweiflung Hoffnung entgegenbringen kann. Es war für die Gottesdienstbesucher beeindruckend, zu spüren, wie gelang, mit Musik und Gesang die geistlichen Inhalte weiterzutragen, sie auf ein anderes Niveau zu heben und die Herzen der Menschen zu erreichen.
Und so sprachen die jungen Sängerinnen und Sänger am Ende des Gottesdienstes nicht nur für sich, sondern auch für die Gottesdienstbesucher, die Pfarrerin und die anderen Mitwirkenden, wenn sie sich mit dem unvergänglichen Abba-Stück "Thank You for the Music" für die Musik bedankten.
So jazzig-enstpannt wie der Gottesdienst begonnen hatte, ließ das Jazzquartett ihn enden: "My Time to Fly" präsentierten sie gewohnt professionell, mit großer Präzision und Präsenz – eine Einladung an die Gäste, in den schönen Sommertag zu fliegen. (pg/pm) +++