Dominik Brasch setzt in Berlin starke Akzente

Bürgermeister über Demokratie, Sicherheit und handlungsfähige Kommunen

Rund 350 Teilnehmende aus ganz Deutschland - Viele junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland kamen in der Landesvertretung Baden-Würtemmbergs in Berlin zusammen.
Fotos: NJB / Liesa Johannssen-Koppitz

25.05.2026 / BERLIN/BAD SODEN-SALMÜNSTER - Rund 350 Teilnehmende aus ganz Deutschland - darunter etwa 140 junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister - haben sich in Berlin zur Jahreskonferenz 2026 des Netzwerks Junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister getroffen. Mitten unter ihnen: Dominik Brasch, Bürgermeister von Bad Soden‑Salmünster und Erster stellvertretender Bundesvorsitzender des Netzwerks. Unter dem Motto "Wir machen das! - Kommunale Demokratie und Handlungsfähigkeit sichern" diskutierten die Teilnehmenden zwei Tage lang über die Zukunft der kommunalen Ebene.



Für Brasch war die Konferenz mehr als ein Pflichttermin. Als einer der führenden Köpfe des Netzwerks brachte er sich in zentralen Panels ein - insbesondere bei der Frage, wie Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt vor Ort gestärkt werden können. Brasch betonte, dass Vertrauen in den Staat vor allem dort entstehe, wo Menschen konkrete Erfahrungen machen: "Viele Menschen begegnen dem Staat zuerst im Rathaus, in der Kita oder bei der Feuerwehr. Wenn Kommunen handlungsfähig sind und Anliegen ernst nehmen, entsteht Vertrauen."

Im Mittelpunkt der Konferenz standen Themen, die auch Bad Soden‑Salmünster unmittelbar betreffen: der Erhalt demokratischen Vertrauens, die Leistungsfähigkeit kommunaler Verwaltungen, Digitalisierung und KI, Energieversorgung, Bauen sowie die Frage, wie Städte und Gemeinden trotz wachsender Aufgaben zukunftsfähig bleiben können. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine Diskussionsrunde mit Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Grünen‑Bundesvorsitzender Ricarda Lang und WM‑Schiedsrichter Felix Zwayer. Wulff hob hervor, dass Demokratie vor allem dort gelebt werde, wo Menschen einander begegnen - ein Punkt, den Brasch ausdrücklich unterstrich.

Ein weiterer Schwerpunkt war die kommunale Resilienz. Vertreter aus Bundeswehr, Bevölkerungsschutz, Feuerwehr und Kommunalpolitik diskutierten, wie Städte und Gemeinden auf Krisen vorbereitet sein müssen – von Blackout‑Vorsorge über Cybersicherheit bis hin zur Kommunikation in Notlagen. Brasch machte deutlich, dass Kommunen dafür besser ausgestattet werden müssen, da viele Herausforderungen am Ende in den Rathäusern und bei den örtlichen Einsatzkräften ankommen.

Neben den politischen Debatten bot die Konferenz Raum für Austausch mit Unternehmen und Institutionen. Themen wie KI, Digitalisierung, Energie, Infrastruktur und Mobilität standen im Fokus – Bereiche, die auch für kleinere Kommunen wie Bad Soden‑Salmünster immer wichtiger werden.

Zum Abschluss zog Brasch ein klares Fazit: "Kommunalpolitik ist kein Randbereich der Demokratie. Sie ist der Ort, an dem Vertrauen entsteht und Lösungen gelingen müssen. Deshalb lohnt es sich, für starke und handlungsfähige Kommunen zu kämpfen." Die Jahreskonferenz zeigte deutlich, dass junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – und dass Stimmen wie die von Dominik Brasch dabei eine zentrale Rolle spielen.(mis/pm) +++

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