200 Liter Diesel auf der Straße

Dieseltank platzt auf: Auf- und Abfahrt der A7 bis in die Morgenstunden gesperrt

Ein Sattelzug krachte auf der Zufahrtsstraße zur A7 bei Niederaula in die Fahrbahntrennung. Der Dieseltank riss auf - und plötzlich liefen rund 200 Liter Kraftstoff über Asphalt und Erdreich.
Fotos: Rene Kunze

12.05.2026 / NIEDERAULA - Unerwartet endete für einen 56‑Jährigen seine Lkw‑Fahrt auf der Zufahrtsstraße zur A7 bei Niederaula (Landkreis Hersfeld-Rotenburg): Der Sattelzug krachte in die Fahrbahntrennung, der Dieseltank riss auf - und plötzlich liefen rund 200 Liter Kraftstoff über Asphalt und Erdreich. Die Kräfte waren in der Nacht zu Dienstag gegen 0:30 Uhr für mehrere Stunden im Einsatz.



Nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei übersah der 56-jährige Fahrer des Sattelzuges die Fahrbahntrennung, welche die Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nord und Süd voneinander trennt. In der Folge fuhr die Zugmaschine auf eine Schutzplanke auf. Dabei wurde der Dieseltank der Zugmaschine beschädigt, wodurch eine erhebliche Menge Diesel - nach Angaben des Polizeipräsidiums Osthessen etwa 200 Liter - austrat und sich sowohl auf der Fahrbahn als auch auf dem angrenzenden Erdreich verteilte.

Autobahnzufahrt bis in die frühen Morgenstunden gesperrt

Die Feuerwehr Niederaula band den ausgelaufenen Kraftstoff mittels Bindemittel. Zudem wurde der restliche Inhalt des beschädigten Dieseltanks vor Ort durch die Einsatzkräfte abgepumpt, um ein weiteres unkontrolliertes Austreten zu verhindern. Die Autobahnmeisterei Alsfeld unterstützte die Maßnahmen ebenfalls durch das Abbinden des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs. Der Sattelzug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste der Zubringer zur A7 voll gesperrt werden. Auch am frühen Dienstagmorgen blieb die Ausfahrt von der A7 in Fahrtrichtung Süd an dieser Anschlussstelle vorerst gesperrt. Ebenso war ein Auffahren in Fahrtrichtung Süd auf die Autobahn nicht möglich. Gegen 6 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Anschlussstelle in beide Fahrtrichtungen wieder ohne Verkehrsstörungen genutzt werden kann.

Im Einsatz befanden sich eine Funkstreife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld-Petersberg, 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Niederaula, ein Abschleppdienst sowie die Autobahnmeisterei Alsfeld. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. (mis/pm) +++

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