Neue Fraktion im Kreistag

"Unüberhörbare Stimme": Linke und Die PARTEI schließen sich zusammen

Die Parteien Die Linke und Die PARTEI bilden in der neuen Wahlperiode eine gemeinsame Fraktion im Kreistag des Landkreises Fulda.
Fotos: Die Linke Kreisverband Fulda

11.05.2026 / FULDA - Die gewählten Abgeordneten der Partei Die Linke und der Partei Die PARTEI haben beschlossen, für die Wahlperiode 2026–2031 eine gemeinsame Fraktion im Kreistag des Landkreises Fulda zu bilden. Zum Fraktionsvorsitzenden ist Alexander Wiegel gewählt worden. In einer Zeit, in der die politische Landschaft im Landkreis Fulda zunehmend von einer konservativen Übermacht und einem erstarkenden rechten Rand geprägt sei, setzten die progressiven Kräfte ein deutliches Zeichen der Einigkeit - so die neue Fraktion.



"Fulda ist nicht so einseitig, wie es die Mehrheiten im Kreistag vermuten lassen. Es gibt hier viele Menschen, die sich eine andere Politik wünschen – und denen geben wir jetzt eine Stimme, die man nicht so leicht überhört", sagt Alexander Wiegel, Fraktionsvorsitzender.

"Eine unüberhörbare Stimme"

"Wir bündeln unsere Kräfte, um in diesem "schwarzen Loch mit blauen Flecken" eine unüberhörbare Stimme für soziale Gerechtigkeit und echte Opposition zu sein", erklärt Nina Gärtner (Die Linke). Mit dem Zusammenschluss erreiche die neue Fraktion die notwendige Stärke, um aktiv in den Ausschüssen mitzuarbeiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wirksamer zu vertreten.

Die Schwerpunkte der neuen Fraktion

Die Fraktion verstehe sich als Anlaufstelle für alle Menschen im Landkreis, die sich eine solidarische Gesellschaft wünschten, in der kein Kind in Armut aufwachsen müsse und die demokratische Gestaltung für alle zugänglich sei.

In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Fraktion bereits die personellen Weichen für die erste Kreistagssitzung der neuen Periode gestellt. (pm/cb) +++

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