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Viel Betrieb in Uerzell: "Die Forelle an sich macht das Fest besonders"

Forellenfest in Uerzell
Fotos: Andreas Bejm

10.05.2026 / STEINAU/STR. - Seit 1967 gehört das Forellenfest in Uerzell (Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis) zu den festen Traditionen der Region. Auch in diesem Jahr lockte die Veranstaltung wieder zahlreiche Besucher an das Festgelände. Veranstaltet wird das beliebte Fest von der Feuerwehr Uerzell Neustall gemeinsam mit zahlreichen Helfern aus dem Ort und den umliegenden Ortsteilen.


Die Veranstalter rechneten über das gesamte Wochenende hinweg mit rund 2.000 Besuchern. Insgesamt wurden dabei etwa 700 Forellen verkauft. Besonders beliebt sind seit Jahrzehnten die frisch zubereiteten und geräucherten Forellen, die dem Fest seinen Namen geben. "Die Forelle an sich macht das Fest besonders", sagt Organisator Jochen Schmelz. Gerade die geräucherten Forellen seien bei vielen Gästen ein echtes Highlight.

Gemeinsam mit Marco Weber und weiteren Helfern gehört Schmelz zum Organisationsteam des traditionsreichen Festes. Insgesamt waren knapp 100 ehrenamtliche Helfer aus Uerzell, Neustall und Klesberg am gesamten Wochenende im Einsatz. "Ohne Ehrenamt funktioniert hier gar nichts", betont Schmelz. "Vor dem Fest ist nach dem Fest." Die Vorbereitungen laufen laut den Verantwortlichen praktisch das ganze Jahr über.

Das Wetter hat einfach gepasst

Auch musikalisch hatte das Wochenende einiges zu bieten. Bereits am Freitagabend sorgten DJ Mike und DJ Neid bei einem Discoabend mit Lasershow für Stimmung. Am Samstagabend standen zunächst die Blaskapelle Niederkalbach und später die Band Holy Smoke auf der Bühne. Der Sonntag lockte zahlreiche Besucher zum Frühschoppen mit dem Musikverein Hauswurz sowie zur Rhöner Party Volksmusik mit den Kuppenstürmern. Neben Musik und Kulinarik wurde auch an Familien und Kinder gedacht. Kinderschminken, eine Hüpfburg sowie der große Spielplatz direkt am Festgelände sorgten für Unterhaltung bei den jüngsten Besuchern. Das sonnige Wetter spielte den Veranstaltern zusätzlich in die Karten. "Wetter Bombe", sagte Schmelz lachend.

Eine besondere Herausforderung sei jedes Jahr der Aufbau des Festzeltes direkt vor dem Feuerwehrgerätehaus. Trotz der Feierlichkeiten müsse gewährleistet bleiben, dass das Löschfahrzeug jederzeit ausrücken könne. Deshalb sei die Größe des Zeltes genau begrenzt. Für die Organisatoren steht jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: die Dorfgemeinschaft. "Das ganze Dorf kommt zum Helfen zusammen", erklärt Schmelz. Genau dieses ehrenamtliche Engagement mache das Forellenfest seit Jahrzehnten aus.

Auch Marco Weber zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes und hofft, dass viele Besucher im kommenden Jahr wiederkommen. "Kommt nächstes Jahr wieder und erfreut euch an unserem schönen Fest", so die Botschaft der Veranstalter. (Andreas Bejm/hhb) +++

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