"Shooting Stars" geben Einblick
Karnevalistischer Tanzsport: Wie viel Schweiß und Tränen stecken dahinter?
Fotos: Ronja Wiegand
03.05.2026 / HÜNFELD -
Viele Menschen denken, dass es im karnevalistischen Tanzsport um den Spaß an Fasching geht. Aber wie viel Arbeit steckt eigentlich hinter solch einem Tanz? Monate voller Training für fünf Minuten auf der Bühne?
Das sind die "Shooting Stars"
Für die 13 Tänzerinnen und Tänzer des TV Burghaun ist es viel mehr als nur ein Hobby. Das Training startet unmittelbar nach der Kampagne. Zwei bis drei Mal die Woche treffen sich die "Shooting Stars", um gemeinsam mit ihrer Trainerin Ronja Wiegand einen Tanz auf die Beine zu stellen.Hessische Meisterschaft 2025
Bereits im letzten Jahr konnten sie den 4. Platz der Hessischen Meisterschaft für sich entscheiden. Voller Vorfreude und Nervosität machten sie sich auf den Weg nach Kassel. Dort angekommen haben sie als Erstes Perücken und Make-up gemacht, bevor es ans Aufwärmen und Dehnen ging.Und dann war es so weit: Die Musik ging an und alle waren in ihrem Element. Sie wollten zeigen, was sie sich hart erarbeitet hatten. Zuhause angekommen haben sie glücklich ihre gute Leistung gefeiert, bevor sie müde ins Bett gefallen sind. Solche Tage zeigen, worauf es im Karnevalistischen Tanzsport wirklich ankommt: Zusammenhalt, um eine möglichst gute Gesamtleistung zu bekommen, und Disziplin, um seine eigene Leistung zu perfektionieren.
Nicht nur Leistung, sondern auch der Spaßfaktor zählt
An Karneval sieht das ganz anders aus. Man tanzt nicht für Leistung, sondern nur zum Spaß. Obwohl man dem heimischen Publikum zeigen will, was in einem steckt, ist ein kleiner Patzer nicht schlimm und gehört dazu. Für mich persönlich ist das Tanzen sehr wichtig, da ich zusammen mit meinen Freunden an meiner Leistung arbeiten kann und es, vor allem an Karneval, sehr viel Spaß macht.