Beitrag für unsere Sicherheit

Minenjagdboot "Fulda" wird verlegt: OB Wingenfeld wünscht Besatzung viel Glück

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (rechts) wünscht der Besatzung des Minenjagdbootes mit Kommandant Michael Voigt (links) viel Glück
Fotos: Stadt Fulda

27.04.2026 / FULDA/KIEL - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und die Bundesmarine haben angekündigt, das Minenjagdboot "Fulda" ins Mittelmeer zu verlegen und sich mit dem Boot möglicherweise auch an einem multinationalen Einsatz in der Straße von Hormus zu beteiligen (OSTHESSEN|NEWS berichtete hierüber bereits). Das Jagdboot ist eines von zehn seiner Art in der Frankenthal-Kaserne in Kiel und ist unter anderem mit Drohnen ausgestattet, die Gegenstände wie Minen orten können.



Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister von Fulda, der Patenstadt des Minenjagdboots "Fulda", hat der Besatzung und dem Kommandanten, Fregattenkapitän Michael Voigt, einen erfolgreichen Einsatz und eine sichere Heimkehr gewünscht. Dabei verwies er vor allem auch auf die wichtige Rolle des Jagdbootes für die Sicherheit der Menschen.

"Unsere Gedanken sind bei den Besatzungsmitgliedern"

Erst im Herbst konnten sich die Bürgerinnen und Bürger Fuldas bei einer Ausstellung zur Arbeit der Minenräumer im Konzeptkaufhaus KARL ein Bild von dem anspruchsvollen und bisweilen gefährlichen Dienst der Marinesoldatinnen und -soldaten machen. Nun steht im Rahmen des Iran-Konflikts eine mögliche Verlegung in das Krisengebiet bevor.

"Jetzt sind unsere Gedanken bei den Besatzungsmitgliedern, die durch die Teilnahme am risikoreichen Einsatz im Mittelmeer und möglicherweise auch im Persischen Golf einen wichtigen Beitrag für unsere Sicherheit und für die Freiheit der internationalen Schifffahrtswege leisten", betonte Wingenfeld und wünschte somit der Besatzung des Minenjagdboots viel Glück für ihren Einsatz. "Ich hoffe, dass wir die Mannschaft nach dem Einsatz wohlbehalten wieder in der Patenstadt Fulda willkommen heißen können", erklärte Heiko Wingenfeld diesbezüglich hoffnungsvoll mit Blick in die Zukunft.

Aktuell wird das Minenjagdboot zunächst nur in das Mittelmeer verlegt und beteiligt sich somit zunächst vor allem an Aufgaben im Rahmen des NATO-Minenabwehrverbands 2. Ob und wann eine Verlegung in die Straße von Hormus erfolgt, ist aktuell noch offen. Erst Ende 2025 war OSTHESSEN|NEWS mit der Besatzung einen Übungstag lang auf See unterwegs - hier geht es zur Reportage.
(pg/pm)+++

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