Baggerarbeiten sorgten für Störung

Nach Stromausfall in Haimbach: Alle Haushalte sind wieder versorgt

Aktuell sind viele Haushalte in Fulda-Haimbach ohne Strom.
Symbolfoto: O|N/Marvin Myketin

23.04.2026 / FULDA - Am Mittwochabend waren mehrere Häuser im Fuldaer Stadtteil Haimbach ohne Strom! Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner meldeten plötzlich ausgefallene Lampen, Heizungen und Haushaltsgeräte - in mehreren Straßen war die Versorgung komplett unterbrochen.



Auf OSTHESSEN|NEWS-Anfrage bestätigte Dr. Volker Nies, Pressesprecher der RhönEnergie, die Störung: "Mehrere Häuser sind ohne Strom." Zu den Ursachen und wie viele Häuser nun betroffen sind, kann er noch keine Angaben machen. Gegen 17:20 Uhr schreibt Volker Nies an O|N: "Wir können mittlerweile sagen, dass der Röstenweg und die Uranusstraße betroffen sind. Monteure der OsthessenNetz sind vor Ort. Zu den Ursachen können wir noch nichts sagen."

Um 18:45 Uhr dann das Update: Fast alle Häuser sind wieder versorgt. "Die OsthessenNetz-Techniker vor Ort haben festgestellt, dass ein Kabelfehler die Störung ausgelöst hat. Durch Umschaltungen sind jetzt fast alle Häuser wieder versorgt. Lediglich fünf Gebäude sind noch ohne Strom. Hier müssen wir die Wiederversorgung durch Baggerarbeiten herstellen. Das könnte ungefähr zwei Stunden dauern", schrieb Nies an unsere Redaktion.

Gegen 23 Uhr kam final die gute Nachricht: "Der Einsatz der OsthessenNetz-Techniker war erfolgreich: Sie haben die nötigen Stromkabel verlegt. Seit 21.47 Uhr sind alle betroffenen Verbraucher wieder mit Strom versorgt", so Volker Nies.

Update vom 23.04. um 15:00 Uhr:

Auslöser der gestrigen Störung waren laut Aussage der RhönEnergie Fulda Baggerarbeiten im Zufge der Verlegung von Glasfaserkabeln. Ein Bagger beschädigte hierbei ein Stromkabel. Mitarbeiter von OsthessenNetz unterstützte das Team der ausführenden Glasfaserfirma dabei, das Kabel schnell freizulegen. So konnte die Dauer des Aufalls auf eine vergleichsweise kurze Zeit begrenzt werden. (mis / pm) +++

Die Techniker der RhönEnergie versuchen derzeit, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Foto: Martin Engel

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