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Matchball unter Flutlicht

Alles in eigener Hand: SGB steht vor frühem Klassenerhalt in der Regionalliga

Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz steht im Heimspiel heute Abend geschlossen vor dem Aufstieg.
Archivfotos: O|N/ Maurice Schuhmacher

10.04.2026 / FULDA - Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat es am Freitagabend selbst in der Hand: Mit einem Sieg kann die Mannschaft den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest frühzeitig perfekt machen. Nach einer durchwachsenen Hinrunde hat sich das Team von Trainer Daniyel Cimen in der Rückserie deutlich stabilisiert und die eigene Punkteausbeute im Vergleich zur ersten Saisonhälfte mehr als verdoppelt. Dabei stehen noch sieben Spiele aus - genügend Möglichkeiten also, um weiter Zähler zu sammeln.



Rechnerisch ist der Klassenerhalt für die Osthessen vor dem Spiel gegen Alzenau zwar noch nicht zu 100 Prozent gesichert, praktisch aber bereits greifbar nah.

Aktuell beträgt der Vorsprung auf den FC Bayern Alzenau 16 Punkte. Bei einem Heimsieg würde dieser auf 19 Zähler anwachsen - bei dann nur noch 18 zu vergebenden Punkten. Damit wäre der Verbleib in der Liga auch mathematisch endgültig fixiert.

Ausgerechnet heute das Duell gegen Alzenau

Ausgerechnet im Duell mit dem FC Bayern Alzenau könnte nun die Entscheidung fallen. Die Gäste stehen aktuell mit 23 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz und haben damit eine besondere Ausgangslage: Nur mit einem Sieg könnten sie die Fuldaer in der Tabelle noch einmal überholen. Andernfalls wird die SG Barockstadt die Saison definitiv vor Alzenau und damit auch vor den Abstiegsrängen beenden. Für Alzenau bedeutet das jedoch noch nicht den Abstieg - rechnerisch besteht weiterhin die Möglichkeit, andere Teams wie Kickers Offenbach, die zweite Mannschaft des SC Freiburg oder Eintracht Trier noch einzuholen.

Schon während der Saison wurde innerhalb des Vereins immer wieder betont, dass ein möglichst früher Klassenerhalt das große Ziel sei. Sieben Spieltage vor Schluss könnte dieser nun bereits Realität werden - ein Szenario, das in Fulda für Zufriedenheit sorgen würde. Einzige Ausnahme wäre ein außergewöhnlicher Konstellationsfall, falls es aus der 3. Liga zusätzlich zu Ulm noch einen weiteren Absteiger aus dem Südwesten treffen würde. Dieses Szenario gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. (Nicolas Kraus) +++

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