Nach Kommunalwahl
CDU-Kreistagsfraktion konstituiert sich: Kasseckert bleibt Chef
Foto: privat
11.04.2026 / REGION MKK -
Die CDU‑Fraktion im Kreistag Main‑Kinzig hat sich nach der Kommunalwahl neu aufgestellt und dabei sowohl personelle als auch inhaltliche Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode festgelegt. Auf Einladung des CDU‑Kreisvorsitzenden Max Schad kamen die frisch gewählten Kreistagsmitglieder zu ihrer ersten Sitzung zusammen.
Die CDU war aus der Kommunalwahl gestärkt hervorgegangen und konnte einen Zuwachs von 2,9 Prozent erzielen. Damit stellt sie nach 25 Jahren wieder die stärkste Fraktion im Kreistag. Max Schad wertete dieses Ergebnis als klaren Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger. "Dieses starke Ergebnis ist Ausdruck einer verlässlichen und sachorientierten Politik vor Ort und durch die Kreistagsfraktion."
Besonders hob er die Arbeit entlang der Themen des Kreisbeigeordneten Jannik Marquart hervor, dessen Schwerpunkt auf einer Schulbauoffensive lag. Zugleich dankte Schad dem Spitzenkandidaten Jannik Marquart für seinen engagierten Wahlkampf sowie allen Helferinnen und Helfern in den Kommunen, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Auch die Ergebnisse einiger CDU-Abgeordneten fanden besondere Erwähnung, weil sie mit einer Vielzahl von Stimmen viele Plätze nach vorne gerückt sind, was ein besonderer Vertrauensbeweis ist. Allen voran galt das für Dr. Peter Tauber, der 20 Plätze nach vorne gemacht hatte, sowie für Dominik Brasch und Johannes Wiegelmann MdB, die zwölf und 18 Plätze gutgemacht hatten.
"Jetzt kommt es noch stärker auf die CDU an"
Um die Fraktionsarbeit erfolgreich fortsetzen zu können, schlug Max Schad im Rahmen der Konstituierung Heiko Kasseckert erneut als Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion vor. Kasseckert hatte die Fraktion bereits in den vergangenen fünf Jahren geführt, sie geschlossen aufgestellt und inhaltlich geprägt. "Für seine Expertise, seine Erfahrung und seine Souveränität genießt er auch über die Parteigrenzen hinweg hohe Anerkennung", sagte Schad. Die Wahl fiel einstimmig aus, die Fraktion votierte mit 100 Prozent für Kasseckert.Abschließend erklärten Kasseckert und Schad, dass nun erste Gespräche mit anderen Fraktionen aufgenommen werden. Ziel sei es, eine klare und stabile politische Zusammenarbeit für den Kreis zu erreichen, um schnell in die Sacharbeit einsteigen zu können. In einer Zeit multipler Krisen und Verunsicherungen wolle man schnell für klare Verhältnisse sorgen. (mis/pm) +++